Mein System-Wechsel: Weg vom Mac

Die Keynote für die neuen MacBooks liegt nun einige Tage hinter uns. Es war die erste Keynote durch die ich mich regelrecht zwingen musste. Die Touch Bar war bereits vorher bekannt und so wussten wir das sie kommen wird. Nachdem der gesamte Funktionsumfang der neuen Geräte und die Preise bekannt wurden, war es Zeit für mich meine Rosa-Apple-Brille abzunehmen.

Dieser Artikel ist so traurig, dass er nicht einmal ein Teaser-Bild bekommt.

Mein erstes MacBook habe ich mir 2008 gekauft. Es war das schicke schwarze und es war meine Einstiegsdroge, schnell folgte ein iMac mit 24″ . Auch im Geschäftlichen wurde es ein 15″ MacBook Pro.

Zuhause stehen nun ein privater MacMini (Late 2012) und ein geschäftlicher 13″ Macbook Pro (Late 2013). Der gute alte 24″ iMac (ja der läuft noch immer super) ebenso. Wenn ich nun im Apple Shop nach Geräten schaue, erschrecken mich die Preise die mittlerweile für sämtliche Geräte ausgerufen werden (ja ich weiß, Apple war schon immer etwas teurer). Preise sind für mich aber nur ein Teil, vielmehr wurmt es mich wenn ich die Liste der Features/Funktionen durchgehe nur um festzustellen – der Apple-Schlankheitswahn ist bei jedem Gerät angekommen und das macht es nicht besser.

Dongle-Mania

Anstelle Geräte anzubieten die mit nützlichem ausgestattet sind, wird so etwas Gimmickmäßiges wie die Touch Bar eingeführt. Alleine wenn ich mir die USB-C Ports der neuen MacBooks als einzige Ports ansehe. Ja toll, USB-C und Thunderbolt 3 – aber was ist mit allen bisherigen Geräten, selbst das eigene iPhone kann man nicht mehr direkt am MacBook anschließen. Man benötigt einen Dongle. Für jeden Mist braucht man einen Dongle.

Und dann kommt auch noch heraus, je nach USB-C Kabel, unterschiedliche Dinge gar nicht damit machbar sind. Bedeutet, nur weil man ein USB-C Kabel hat, muss es z.B. nicht das Display unterstützen, oder Power, oder oder. Noch schlimmer, nimm das falsche Kabel und dein Computer ist Schrott.

Von wegen einfach, man hat also nun ein super flaches MacBook nur um eine Tasche mit Kabeln und Adapter mit herum zu schleppen. Und bitte nicht vergessen die einzelnen USB-C Kabel auch noch zu markieren damit man genau weiß welches Kabel was unterstützt. Sorry nein, nicht mit mir.

Wo ist mein SD-Karten Slot?

Ich mache sehr viele Fotos und Videos auf SD-Karten. Wenn ich nach Hause komme nehme ich die SD-Karte raus, packe sie in den MacMini und übertrage Videos und Fotos. Das geht mit den neuen Geräten auch nicht mehr – kein SD-Karten Slot vorhanden.

Und nein, so ein SD-Karten Adapter wie Apple es von SanDisk in seinem Online-Shop anbietet ist doch wohl ein Witz. WIEDER ein Adapter. Ebenfalls keine Lösung ist das benutzen eines USB-C Kabels für mich, ich kann wesentlich schneller eine SD-Karte rein und ein/ausstöpseln als ein Kabel.

Kabellose Übertragung ist eine nette Idee – so lange man keine Gigabyte an Daten übertragen will. Wenn ich sehe wie viel Gigabyte bei einer 4k/HD Aufnahme zusammenkommen kann ich über WLAN als Lösung nicht mal annähernd nachdenken.

Schluss mit der Abmagerung

Das schlanke MacBook wird für mich demnach ad Absurdum geführt. Was bringt es wenn man ein ultraflaches Laptop anbietet, das ohne aktuell notwendigen Steckplätze und Ports daher kommt. Das es auch anders geht (flach UND alle Ports) zeigen viele Hersteller. Nur Apple hätte am liebsten gar keine Ports mehr. Ich wette, sobald Apple Induktionsladung für seine Geräte einführt wird es das kleinste MacBook komplett ohne Ports geben – nur noch Daten per Cloud rein und raus.

Die Ikone ist tot

Eine Ikone die uns MacBook Besitzer lange Zeit ein wohlig warmes Gefühlt gegeben hat – wurde mit dem Schlankheitswahn ebenfalls beerdigt. Kurz und knapp. Der Apfel leuchtet nicht mehr.

Can’t touch this

Die Touch Bar der neuen MacBook Pro ist (für mich) nur ein Gimmick. Ich bin 10-Finger Blind-Tipper. Ich schaue nie auf die Tastatur, sondern nur auf meine Displays. Nun möchte Apple das ich ständig auf meine Tastatur glotze. Auch ein Hirn/Muskel-Training ist, dank der ständig wechselnden Optionen der Touch Bar, auch nicht möglich.

Einzig Touch ID finde ich absolut genial. Ich bin ein großer Fan davon und finde Fingerabdruck Ident sollte in allen Smartphones, Tablets und Computern vorhanden sein. Als ich in der Keynote die Demo der Touch Bar mit Fotos gesehen habe konnte ich nur denken „WTF – das meint ihr jetzt nicht ernst“, noch schlimmer war dann der professionelle DJ. Ernsthaft? Ein DJ wird wohl auf der winzigen Touch Bar nicht wirklich arbeiten. Nur weil Apple keine Touch Displays für Computer haben will.

Please touch me!

Wie cool das sein kann zeigt Microsoft beeindruckend mit dem neuen Microsoft Studio – SO etwas hätte ich von Apple und einem neuen iMac erwartet.

Das ist traurig, denn mich haben Apple Geräte immer vom Design angesprochen. Sie sind ästhetisch, gut verarbeitet und das macOS gefällt mir extrem gut für meine Workflows.

Weg vom Mac?

Der einzige Grund warum ich noch keinen Systemwechsel gemacht habe, sind nicht mehr die Geräte von Apple, sondern das Betriebssystem macOS. Egal welche Windows Version ich mir anschaue, ich werde damit nicht warm. macOS bietet einfach (für mich) die besseren Workflows und Linux ist keine Alternative da ich sehr bestimmte Software benötige, die dort einfach nicht vorhanden ist.

Trotzdem finde ich es traurig, dass ein Systemwechsel für mich ein Gedanke ist mit dem ich mich anfreunden kann sobald „dass andere Betriebssystem“ auf einem Level ist der für mich geeignet ist…

[Update 07.11.2016]

Hackintosh / CustoMac

Ach so, es gibt natürlich bereits jetzt einen Weg für mich zu wechseln, ohne auf macOS zu verzichten. Indem ich einen CustoMac/Hackintosh selber zusammenbaue. Die Idee reizt mich sehr und wird mich zukünftig wohl sehr beschäftigen wenn das Update für meinen MacMini ansteht.

Ich habe eine Liste von Komponenten für einen Mac Mini Deluxe hier mal zusammen gestellt.

Preislich kommt das ganze fast auf genau auf den größten Mac Mini den Apple anbietet. Mit dem Unterschied das der CustoMac dann 3,9Ghz statt 2,8Ghz hätte. Ebenso hätte er eine starke und schnelle Fullsize Grafikkarte was noch einmal mehr Dampf macht. Dazu kommt das man für ein paar EUR mehr die 16GB RAM einfach auf 32GB RAM (auch später) hochpumpen könnte. Nicht zu vergessen, daß man einige Festplatten gleichzeitig im kleinen Gehäuse unterbringen kann. Des weiteren könnte ich jederzeit Komponenten wie den CPU, RAM, Grafik, etc selber wechseln gegen stärkere Varianten.

Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr reizt mich der Gedanke…

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Bernd

Mensch, Mann, Blogger, Screencaster, Gadgeteer, Early Adopter, Xbox, Mac / Android User & MacDaddy. Co-Founder von drei Kindern. Besitzer von rosenblut.org und sehr aktiv bei YouTube, Twitter, Google+ und natürlich gibt’s auch eine Facebook Fanpage für den Blog.

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Kommentare (22) Schreibe einen Kommentar

  1. Ah, noch jemand der so ein bischen denkt wie ich, ich war und bin von den iMacs begeistert, ich habe schon meinen 3. erste Macbook hatte ich 2003 und seitdem bin ich komplett auf den mac gewechselt um an meiner Musik und meinen Sounddesign zu arbeiten, der workflow war und ist bis heute ungebrochen.

    Das erste mal als ich den ähnlichen Gedanken hatte war, als die iMacs immer dünner geworden sind und das erste mal dann auch ohne CD Laufwerk.. Das fand ich für einen Desktop Rechner schon etwas, ja, Grenzwertig. Bei einem Notebook, gerne, da habe ich kein Problem mit aber bei einem Desktop Rechner? Warum muss ein Desktop Rechner immer noch dünner werden u.s.w.

    Das des-interesse ging bei mir weiter als ich auch das Gefühl hatte, wir preisen und immer mehr mit dünneren Geräten, Hauptsache dünn, feature weg, egal, Hauptsache dünn und da ist für mich der Zug abgefahren irgendwie. Den Rest gab es mir als mein iMac für Musik etwas zu schwach wurde und ich seit ca. 1,5 Jahren auf einen neuen Mac Pro warte, vergeblich, die Imac wurden immer weiter abgespeckt, der Pro Bereich wird im Prinzip komplett vernachlässigt.

    Mit geht es aber genauso wie Dir, ich bin auf MacOS so festgefahren, das ich echt Probleme habe zu wechseln, das m$ surface ist nett, der Kasten unten leider nicht so schön, aber das OS, grr, ich habe da auch so wie Du echt Probleme mit…

    Mittlerweile haben sich einige Pros „öffentlich“ an Apple gewandt, Hauptsächlich Leute aus dem Audio Bereich, weil ich mich für diesen Bereich interessiere, ist mir nur das aus diesem Bereich bekannt, mal sehen was die Antworten werden.

    Um auf den Punkt gekommen, ich bin da absolut zweitgeteilt, Geräte sind nach wie vor optisch schön und das OS ist für mich immer noch super, aber das fängt an, leider, zu bröckeln…

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  2. Ich bin sprachlos, weil das wirklich ehrliche und sehr bewegende Worte sind. Vom ersten bis zum letzten Wort hast du meine Gedanken auf „Papier“ gebracht. Ich bin ebenfalls irgendwie traurig. Schlimm. Irgendwie.

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  3. Ich bin jetzt ja seit etwa einem 1 Jahr weg vom Mac, mag das OS aber immer noch lieber wie Windows. Nun ja, ich habe natürlich auch immer weiter die Geräte-Linien von Apple verfolgt und kann Bernd da nur beipflichten. Mich hat es schon vorher immer gewurmt, wenn man sich ein teures Thunderbolt Gerät (bei mir eine externe HDD) geholt hat und die ganzen Windows Kollegen hatten damit so ihre Probleme. Was mir nicht bewusst war, dass man sein Apple iPhone nicht mehr an sein Apple MacBook anschließen kann, wenn nur noch der TB Anschluss da ist, finde ich sagenhaft.
    Aber mal davon abgesehen, finde ich es auch sehr interessant, dass ein Wechsel im Management Firmen so sehr beeinflussen kann. Bei Apple ehr negativ, mit dem Wegfall von Herrn Jobs, aber bei Microsoft hat es genau das Gegenteil bewirkt.
    Abschließend, mein iPhone werde ich aber auf absehbarer Zeit nicht wechseln, da habe ich noch nichts besseres gefunden und da ich es autark betreibe, geht das auch wunderbar.

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  4. Bin auch recht enttäuscht von Apple in den letzten 1-2 Jahren.

    Adapter technisch kann ich das Gejammer etwas nachvollziehen, aber nicht vollständig:
    Wenn ich an mein erstes MacBook denke mit dem Mini-DVI. Oder an die Non-Retina MacBook Pros wo man für den Mini-DisplayPort eh immer für Beamer und Co einen Adapter hatte? Vor allem direkt 2-3. VGA und HDMI plus eventuell DVI.
    Ethernet? Nutze ich seit Jahren nichtmehr
    „selbst das eigene iPhone kann man nicht mehr direkt am MacBook anschließen“ – Schon ewig nichtmehr gemacht. Selten überhaupt für debugging in Xcode.

    Das größte Problem für Pro Nutzer ist einfach der verfall von USB-A Ports. Meine Video Projekte etc kann ich schlecht alle auf ~256 GB oder gar 512GB Speicher unterbringen. Da kannst du nichtmal eine Festplatte ohne Probleme anschließen wenn man unterwegs ist.

    Bei dem Wegfall des SD Slots bin ich auch vollkommen bei dir. Ich glaube viele Pro-User sind im Medien Bereich tätig, wozu auch Fotos zählen. Auch wenn die ultimativen teuren Kameras (5D etc) auf CF-Karten setzen gibt es genug Geräte die (Micro-)SD einsetzten. DSLRs, MFTs, Actioncams usw… Klar viele davon haben mittlerweile Wireless Übertragungsmöglichkeiten, aber selten eine Desktop-App oder die Übertragungsraten sind unterirdisch.

    Eine Sache ist aber cool die ich jetzt schon mit Thunderbolt Dock liebe: Nimm dir z.B. das Microsoft Dock welches voll kompatibel zu sein scheint: Ein einziges Kabel geht zuhause an dein Macbook. Und liefert dabei sogar Strom zum laden!

    Der größte Killer, warum mich die neuen MBP nicht interessieren: Der Preis. What The …. Ne Danke. Und ich möchte nichtmal die Touch Bar haben. Über das Teil möchte ich nichtmal ein Wort verlieren.

    Irgendwie verliert Apple die Sicht auf die echten Pro Nutzer. Die Touch Bar ist kein Pro Feature. Die ist für Leute die keine Shortcuts können. Ich bin sogar eher dazu geneigt mir „nur“ das 12″ MacBook zu holen, statt die Pro Variante, wenn denn überhaupt mal ein Upgrade/Wechsel anstehen würde.

    Bin da wie man lesen kann relativ gemischter Gefühle, aber dieses „Haben will“-Gefühl von vor einigen Jahren löst Apple schon länger nichtmehr aus und Preislich kann ich den Hackintosh Weg immer mehr verstehen.

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    • Stimmt, der Preis…. Das ist Horror was denen da so in den Kopf kommt die letzten Jahre, man kann schon sagen die letzten 3, 4 Jahre. Es wird IMMER teurer, klar sind neue features teuer weil sie entwickeln muss, keine Frage… Aber trotzdem fällt ja auch immer wieder einiges weg wodurch man ja auch wieder viel Geld spart…

      Ich bin wirklich gespannt ob Apple die Kurve bekommt und im Januar angeblich die neuen iMac’s und Co vorstellt, und ich hoffe, sie werden nicht wieder dünner…

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  5. Meinen ersten Mac habe ich 1986 gekauft .. einen MacPlus mit sagenhaften 1MB RAM, dazu einem externen Diskettenlaufwerk. Seither ist eine ganze Armada an Macs dazugekommen und wieder gegangen Mac IIsi mit einem A4 Bildschirm war ein Meilenstein.
    2008 kam dann der Intel iMac, der bis diesen Sommer seine Dienste zuverlässig verrichtete und den ich jetzt durch einen 2011er iMac ersetzt habe (mit SSD und genügend RAM ist der iMac auch heute fast allen Aufgaben gewachsen).
    Was mich immer mehr nervt ist die iCloud und die unnötigen Gimmicks, mit denen Apple versucht, fehlende Innovation zu vertuschen. Ja auch ich hätte mir sowas wie das surface von microsoft von Apple gewünscht, auch der „iMac“ von microsoft ist wohl bald besser als der von apple.
    Die produkte von apple sind gut und siehe mein iMac laufen sehr sehr lange ohne Probleme und sind deshalb ihr Geld wert, aber die neuen MacBookPros werde ich mir kaum kaufen, auch wenn mein Sohn bald ein neues MB braucht.
    Ich hoffe noch dass die neuen apple iMacs besser werden …

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    • Wir jammern natürlich schon auf sehr hohen Niveau, nur weil mein iMac 2012er Baujahr ist, ist er trotzdem nicht schlecht, wenn er es gewesen wäre, hätte ich wohl nicht solange damit gearbeitet und ich belaste Teil mit Audio Plugins jeden Tag bis ans Limit..

      Andersrum gesehen ist es so, über was regen wir uns denn auf? Über den Preis? Kann man sicher machen, die Preiserhöhung ist schon echt ein sagenhafter Sprung aber wenn man bedenkt das ein iMac ca. 4, 5 Jahre ohne Probs läuft, hat man doch eigentlich das Geld schon wieder raus, oder? Denn PC User rüsten öfter auf, viel öfter.

      Das man Macs nicht so erweitern kann, ganz klares jaein! Die einen die es müssen können es nicht, andere wiederum brauchen das gar nicht, jammern aber rum weil sie es nicht können, schon verrückt irgendwie…

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      • Ich finde auch die macs sind über die Jahre gerechnet mehr als ihr geld wert, sonst hätte ich wohl eher in einen 2016er als in einen 2011er iMac investuiert. Mir macht einfach diese Gimmick-Geilheit Probleme. Was nützt mir das dünnste MBPro, wenn ich die Tasche voller Dongles habe. Hätte ich mir ja gleich ein MB air kaufen können. Mir fehlt eine klare Strategie und nicht nur dünnster leichtester etc Mac, wenn andere MAschinen unterdessen Leistungsmässig meilen weit weg sind (surface?) ….
        Ich bin weiss Gott kein microsoft Liebhaber aber diese surface machen einem den Kaufentscheid schon schwieriger ….

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  6. Ich bin bei Apple seit 1998. Ich habe den Wechsel vom PowerMac zum iMac mitgemacht und damit den Wechsel von ganz vielen verschiedenen (proprietären) Schnittstellen wie ADB, Seriell, Parallel, usw. hin zu USB. Denn der iMac hatte nur noch USB (und Ethernet). Für alles brauchte man nur Geräte in einer Zeit wo USB noch nicht wirklich verfügbar war. Es ging.
    Ich habe den Wechsel von MacOS7 (damals unser alter Email-Server) zu macOS über den Umweg Mac OS X gemacht. OK, zu macOS bin ich noch nicht ganz gewechselt. Ich habe hier in der Firma erst den ersten Rechner damit ausgestattet. Zu Hause mein MacPro wird leider nicht mehr offiziell unterstützt. Aber wenn ich das Ethernet-Kabel gelegt habe, werde ein Update trotzdem mal probieren.
    Ich habe bei all diesen Wechsel den Wechsel zum Besseren mit gemacht. Ich habe leider in letzter Zeit auch den Wechsel mitgemacht, wo es nicht mehr ganz so gut wurde. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen.

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  7. sehe ich genau so…die Aura die Apple einst umgab scheint nun spätestens mit dem weglassen den leuchtenden Apfel verblasst zu sein.
    Dann die Tatsache, dass man nichtmal mehr das iPhone -also wir reden hier vom „Hauseigenen“ Device!- ohne Adapter ans neue MBP anschließen kann, geht ja wohl überhaupt nicht!
    Keine Ahnung was Cook vor hat, aber wenn er so weitermacht, dann ist Apple bald da wo sie vor Jobs waren – gut, finanziell haben sie natürlich mehr als ein dickes Polster -, oder Apple verschwindet im Sumpf der PC Anbieter.
    Aber solange mein MBP mit leuchtenden Apfel noch funktioniert wie bisher, werde ich auch allein aufgrund von Apples OS bei Apple bleiben.

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  8. Ach Jungs, was soll das Geheule?
    Windows 10 ist stabil, hat die weitaus bessere Softwareauswahl und genau so viele Macken wie MAC OS X. Beide Betriebssysteme wollen einen in die bunte App Welt zwingen, wobei Apple da noch wesentlich aggressiver ist. Der App Store geht einem echt auf den Zeiger, jede Software aus dem Netz ist auf dem MAC per se übel.
    Ansonsten kann man mit beiden Systemen prima leben, beide haben Vorteile und bittere Pillen. Den weiten Designvorsprung hat Apple weitestgehend verloren, auch andere Firmen haben inzwischen gute Designer.
    Den Hackintosh würde ich mir reiflich überlegen, das macht viel Arbeit und Gefummel.

    Ich habe privat einen IMAC 27″ von 2009 (SSD statt DVD Laufwerk), einen MAC Mini von 2011 (mit dem genialen Feature, dass der Einschaltknopf hinten liegt, klasse für einen Rackrechner am Fernseher….) und ein MS Surface 4 von 2016. Beruflich habe ich einen schnöden Desktoprechner (von 2008 mit SSD und uralter Core 2 Duo CPU) mit 2 Monitoren und WIN 10. Ach ja: Ein Samsung S7 ist auch noch im Zoo.

    Und stellt euch vor: Alles funktioniert, ist gut zu handeln und macht relativ wenig Probleme. Das ganze fast religiöse Ereifern für das eine oder das andere Betriebssystem ist irgendwie lächerlich. Letztlich machen die Anwendungsprogramme die Arbeit. Und die sind in den meisten Fällen für MAC und Windows auf Augenhöhe. Das gilt auch für die Mobiltelefone, mein Partner hat sein IPhone wieder verkauft, weil er einen eigenen Klingelton ohne ITunes nicht einspielen konnte. Jetzt flucht er über Android (Google Pixum), weil da auch einiges etwas umständlich ist.

    Betrachtet es nüchtern: Das sind nur Werkzeuge, die sollte man auch so kaufen und nutzen. Das Fanboy Gelabere bringt da gar nichts……

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    • Es hat nichts mit Fanboy Gelaber zu tun wenn man die Usability von Windows im Vergleich zu macOS nicht gut findet. Ich arbeite beruflich neben macOS auch mit Windows 10 und nein, es gefällt mir nicht, kein Stück. Es ist in vielen Bereichen einfach zu umständlich gestaltet und nein ich bin weder dumm noch unfähig Sachen zu lernen. Es gefällt mir einfach nicht. Punkt.

      macOS, auch mit seinen Macken die es auch hat, finde ich für mich das bessere System. Es dient meinen Zwecken mehr und die Applikationen die ich darauf nutze will ich so nicht mehr missen. Ich habe eine große Auswahl an Applikationen, sowohl aus dem AppStore aber auch direkt bei Herstellern im Web gekauft. Ich sehe damit null Probleme.

      Ein Hackintosh ist kein Gefummel mehr (das war früher mal so). Wenn man sich an die „Einkaufliste“ hält laufen die Komponenten problemlos mit macOS Sierra und selbst Software Updates sind kein Problem.

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      • Schließe mich da auch an, ich bin absolut kein Fanboy denn ich weiß das sowohl Win10 oder andere sowie wie MacOS ihre macken haben, mein Problem ist.. Ich bin Version 3.x mit dem Musikprogramm Logic von Emagic/Apple unterwegs, ich kann damit alles machen und behaupte auch, das ich so gut wie alles weiß, ich habe mehrmals den Umstieg auf andere Musikprogramme versucht, fühl mich da aber bei keinem anderem wohl… Das ist mein Hauptproblem, im Audio Bereich hat der Mac gegenüber dem Win System „noch“ mehr Vorteile als vielleicht bei anderen Anwendungen…

        Ich kann mich da noch an einen Remix erinnern den ich auf Logic PC gemacht habe, eines der letzten Projekte bevor ich komplett zum Mac gewechselt bin, es knackt ohne Ende, beim erstellen des Tracks war alles gut, am anderen Tag wollte ich es nochmal mischen und da ging gar nicht mehr trotz guter Soundkarte war da nichts zu machen… Gut das ich schon einen Mac stehen hatte, eingeladen, fertig, und das ohne externe Soundkarte… Das war das letzte Projekt für mich auf dem PC, ab da kamen nur noch Macs, bis heute, zum Einsatz und kann keine 5 klagen (ok, gelogen, Logic 10.2. update brachte meinen Mac mehrmals zum Komplettabsturz)…

        Antworten

      • Hi Bernd,

        mit Dummheit hat das mal gar nichts zu tun, die unterstelle ich wirklich auch niemandem. Die Umständlichkeit von WIN10 kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber das ist eben auch nur meine Meinung.

        Ich halte die Macs für preislich überzogen. Die Insel-Mentalität und die sektenartige Einstellung von Apple zu Schnittstellen helfen auch nicht gerade. Und die anderen, speziell Micosoft und Google, haben stark auf-bzw. in einigen Bereichen bereits überholt. Die Trends und Neuerungen kommen jetzt nicht mehr von Apple. Statt dessen werden me-too-Produkte zu hohen Preisen entwickelt.

        Deswegen ist MAC OS nicht schlecht, es ist stabil, Viren sind kaum ein Thema und es ist im täglichen Umgang sehr angenehm, wenn auch etwas bevormundend.

        Ich starte gerade einen Versuch mit Ubuntu, mal sehen was dabei herauskommthttp://www.rosenblut.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif

        Antworten

        • Viele haben kein Problem mit Windows 10, ist ja auch wie bei dir mein persönliches Empfinden. Es fühlt sich (für mich) einfach nicht rund an.

          Bei den Preisen bin ich auf jeden Fall bei dir, deswegen auch mein Gedankengang mit einem CustoMac/Hackintosh – weil ich eben das Betriebssystem weiter nutzen will, aber selber nicht bereit bin so viel Geld auf den Tisch für die Hardware zu legen. Wenn ich dann noch sehe was ich fürs gleiche (oder wesentlich weniger) Geld an Geräten bekomme mit denen ich einen sehr starken „Mac“ zusammenbauen kann, ist für mich die Entscheidung bereits gefallen.

          Ubuntu finde ich nicht verkehrt nur müsste ich hier auf Final Cut X Pro und die gesamte Adobe Suite verzichten – was für mich einfach nicht möglich ist. Die „Alternativen“ dieser Programme sind keine – egal was Leute dazu sagen. Wenn ich diese Programme nicht bräuchte wäre sicherlich auch Linux eine gute Wahl.

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  9. Es ist schon wirklich traurig was Apple in den letzten Jahren mit den Kunden veranstaltet bzw. diesen Zumutet. Die leiste bei den neuen Macbooks wird doch bestimmt auch erst in einem Jahr vernünftig unterstützt. So wie der Fourctouch beim iPhone oder die Remote App bei der Apple TV. Alles was Apple rausbingt ist Beta.

    Antworten

  10. Für mich das beste an den neuen MacBooks wird von den meisten absolut abgelehnt. USB-C / Thunderbolt 3. Vier Ports, alle identisch – sehr gut.

    Zu dem nicht mehr vorhandenen SD Card Leser habe ich keine Meinung, ich habe den an meinem MacBook Pro late 2011 einfach zu selten gebraucht. Da finde ich es eher schade das der Mag Save Anschluß wegfällt, aber realistisch betrachtet habe ich meist ein weiteres Gerät über Kabel angeschlossen und dann hilft auch Mag Save nichts im Falle eines Falles.

    Ich bin von den Ports daher begeistert weil ich auch bei meinem Berufs Lenovo einen kleinen Adapter Zoo dabei haben muss. Die gehen dann aber immer nur in einen Port und wenn man in Termine ist jemand eben einen Port nicht hat muss es nicht sein das mein Adapter dann passt. Mit dem Wechsel auf einen Port ist dieses irgendwann vorbei. Egal wer dann den VGA Adapter für den Beamer braucht, er wird passen.
    Das Gerät wird damit sehr viel besser einsetzbar, zumindest für mich. Auch das es jetzt sehr bald ein Dock geben wird freut mich. Aktuell habe ich ein Elgato Thunderbolt 2 dock, d.h. immer zwei Kabel anschließen, mit USB-C / Thunderbolt 3 ist das dann nur noch eines. Auch wenn ich mir PC Docking Station immer für den Mac gewünscht habe ist eine solche Lösung flexibler. Das Dock kann ich flexibler auf dem Schreibtisch positionieren als z.b. das Dock eines Lenovo ThinkPad.

    Thouchbar, mal schauen wie sich dieses in der Realität verhält. Da habe ich eher Sorge wegen der Tastatur, die werde ich mir bald einmal in einem Store anschauen.

    Preis ist sicher ein Thema, früher kosteten ähnliche gute PC etwas das gleiche, das ist jetzt vorbei. Wobei allerdings die Apple Geräte besser halten, was auf Zeit gerechnet dann schon wieder ein Vorteil ist.

    Was Apple besser kommunizieren müsste ist das die letzten Innovationen von Intel einfach zu wenig mehr Leistung bringen. Ja, ich hätte auch immer gerne the latest and greatest aber das bisschen CPU mehr merkt man in vielen Anwendungen einfach nicht.

    Wenn die Tastatur mir vom Tippen her zusagt werden ich vermutlich zuschlagen. Ganz sicher nicht weil ich mehr Leitung benötige, eher weil ich einen neuen haben will und weil ich es super finde ein Kabel für alles zu haben.

    Antworten

  11. Ein Gedanke, der mich seit ein paar Produkt-Generationen intensiv beschäftigt. Ich bin Apple-User seit dem ersten iPhone (quasi seit 2007 jedes iPhone besessen bis auf das 7er/plus) und arbeite seit dem G3 Modell (iMac von 1998) am Mac. Bis auf die beiden Punkte Sicher- und Beständigkeit was das OS angeht, hält mich aktuell nicht mehr viel und ich werde mich wohl spätestens im Frühjahr 2017 von meinem Early 2015 MBP trennen und mir für die Bildbearbeitung einen Desktop-PC zulegen.

    In diesem Sinne, sage ich schon mal „Apple mach´s gut, schön war´s! ;).

    Antworten

  12. PS: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich vor ein paar Wochen von iOs zu Android gewechselt bin, was eigentlich der ausschlaggebende Punkt für meinen Post war ;) Gewöhnungsphase war erstaunlich kurz mit 1-2 Tagen. Danach war an sich alles selbsterklärend, Google-Dienste als Alternative eingerichtet und es läuft. Ich freue mich auf Windows 10. Habe es seit geraumer Zeit als VM laufen und finde MS hat mit dieser Version echt gut aufgeholt.

    VG

    Antworten

    • Ich bin damals mit dem iPhone 4 zu iOS gekommen, war sogar mein erstes Smartphone. Als das Gerät mit steigender Versionsnummer immer langsamer wurde, musste ein neues Gerät her. Erst habe ich es mit Windows Phone 7.5 probiert, was aber eher suboptimal lief. Dann bin ich beim Nexus 5 gelandet, das jetzt meine Frau noch benutzt. Seit Kurzem habe ich ein Moto G5, das wunderbar läuft und ein weitgehend „unbehandeltes“ Android hat. Aber du hast schon recht: Bei mir ging der Wechsel auch absolut problemlos, und mittlerweile weiß ich die „Offenheit“ von Android sehr zu schätzen. Einfach mal mit dem Dateimanager ein paar mp3 zu verschieben, ist schon eine Wohltat.

      Zum Mac bin ich schon 2006 gekommen, damals war mein erstes Gerät das weiße MacBook, noch das mit der berühmten Apfeltaste. Damit bin ich dann vollständig ein die Apfelwelt eingetaucht: Es folgten ein MacMini, das komplett silberne MBP, ein Powermac G4, iMac, AppleTV 2, dann iPhone 4 und iPad 2. Mit der Zeit habe ich den Mini, das MBP und den PowerMac verkauft. Ich habe mich jedenfalls gute 7 Jahre sehr wohlgefühlt mit iOS und OS X. Parallel dazu habe ich irgendwann mit Windows 7 gearbeitet, was mir ebenfalls gut gefallen hat, weil es genauso anstandslos lief. Na ja, und allmählich machten die Macs mehr Probleme als das Redmonder System.

      Der „Backswitch“ zu Windows hat dann mehrere Ursachen gehabt. Ich habe z.B. viele TV-Aufnahmen gemacht, diese dann konvertiert und in meinem iTunes-Mediathek importiert, um sie auf dem AppleTV im Wohnzimmer gucken zu können. Und diese Konvertierungen haben auf dem iMac ewig gedauert, sodass ich mich irgendwann gefragt habe, ob ich mir nicht einen leistungsstärkeren Rechner zulegen soll. Da ich (unter Parallels) meine Schnitt-Software weiter verwendet und gemerkt habe, wie viel Windows-Programme ich mittlerweile wieder genutzt habe und ich nicht wieder Geld in einen Mac investieren wollte, war dann schnell klar, dass ich mir (nach langer Zeit mal wieder) einen PC zusammenstellen werde. Außerdem gefiel mir der Gedanke, wieder mehr Möglichkeiten zu haben, Reparaturen und Aufrüstungen selbst durchführen zu können.

      Begünstigt wurde meine Entscheidung dann noch softwareseitig: iWeb wurde nicht mehr weiterentwickelt, Scrivener, mein „Autoren-Schreibprogramm“, gab es mittlerweile auch für Windows, und überhaupt hatte ich den Eindruck, dass es unter OS X nicht allzu viel „semi-professionelle“ Anwendungen für User gab, die „ein bisschen mehr“ mit ihrem Rechner machen. Entweder waren es wirklich Programme, die auf einfach Bedienung abzielten, oder kostspielige Profi-Software. Im Bereich dazwischen gab es irgendwie nicht viel.

      Mittlerweile fahre ich mit Android und den Google-Diensten bestens, Windows 10 funktioniert auf mehreren Geräten anstandlos, und das AppleTV wird mit iTunes unter Windows „gefüttert“. Dazu kommt noch der positive Nebeneffekt, dass ich an meinen Rechnern selbst schrauben kann. Ich habe mir zwar irgendwann noch mal ein MBP geholt (Early 2011 müsste das sein), aber eigentlich nur, um meinen Kunden auch bei diesem System Support leisten zu können. Ich benutze es nur noch selten und habe auch das subjektive Gefühl, dass Windows irgendwie runder läuft. Ich muss aber tatsächlich sagen, dass OS X bzw. macOS nie „mein“ System geworden ist, auch wenn ich es so lange benutzt habe.

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  13. Pingback: Warum ich vielleicht doch wieder vom Mac auf Windows wechsle. | nullenundeinsenschubser

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