Vom Mac zu Windows – der Formfaktor

Nachdem ich nun einiges an Software bereits auf dem Mac Mini mit Bootcamp ausprobiert und weitere Tipps erhalten habe, geht es im heutigen Artikel Mac zu Windows um den Formfaktor. Sprich, mit welcher Bauart von Windows-PC werde ich meine neue Reise beginnen.Mac zu Windows

Diese Entscheidung ist gar nicht so leicht, denn jeder hat andere Anforderungen. Letztendlich kommt es auf den persönlichen Bedarf an um die richtige Wahl zu treffen.

Damit die Entscheidung für mich korrekt ist, habe ich mir noch einmal Gedanken über meine Bedürfnisse gemacht und was ich wirklich mit dem neuen Computer alles machen möchte.

Kostenfaktor

Der Faktor Kosten spielte bei meiner Entscheidung von Mac zu Windows zu wechseln zwar eine Rolle, aber in Bezug auf „Was bekomme ich für mein Geld…“ und nicht „Ich möchte einen möglichst billigen Computer haben“. Deswegen ziehe ich für meine Entscheidung nicht den Preis, sondern meine Anforderungen in den Fokus.

Mac zu Windows

Mac zu Windows Anwendungszwecke

Wie so oft resultiert das Ergebnis aus den Anwendungszwecken die man hat, meine sind im Schwerpunkt:

  • Videoschnitt mit Adobe Premiere und anderen Editoren
  • Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom & Photoshop
  • Vector & Illustrationen mit Adobe Illustrator und InDesign
  • Audioschnitt

Daraus ergeben sich für mich die folgenden…

Hardware Anforderungen

  • Aktuelle CPU von Intel
  • 16GB oder mehr RAM
  • SSD als System Platte
  • Eigenständige Grafikkarte (nicht rein On-Board)
  • Thunderbolt Anschlüsse für meine externen Platten
  • HDMI
  • Möglichst hohe Auflösung

Mac zu Windows

Hardware Formfaktor

Nun habe ich mir bei verschiedenen Herstellern unterschiedliche Lösungen angeschaut. All-in-One Systeme, Laptops, Kombis von Touchscreen & normalem Laptop/Desktop, Desktop-Workstations und Mobile-Workstations. Wo es bei Apple eine übersichtliche Auswahl gibt öffnet sich nun eine riesige Welt der neuen Möglichkeiten. Verschiedene Hersteller bieten alle möglichen (und unmöglichen) Lösungen. Daher habe ich für mich ein Entscheidungs-Raster erstellt.

Formfaktor

Positiv

Negativ

All-in-One
  • Schickes Design
  • Platzbedarf
  • Erweiterbarkeit
Desktop (Tower)
  • Erweiterbarkeit
  • Leistung
  • Platzbedarf
  • Keine Mobilität
Laptop (bis 15″)
  • Platzbedarf
  • Mobilität
  • Erweiterbarkeit
Workstation Desktop
  • Erweiterbarkeit
  • Hohe Leistung
  • Platzbedarf
  • Mobilität
Workstation Mobile
  • Hohe Leistung
  • Mobilität
  • Erweiterbarkeit
  • Platzbedarf
  • Gewicht

Mein erster Gedanke war – ganz klar eine Desktop Maschine, ein fetter Tower in dem ich viele Platten reinpacken kann und wo ich alles austauschen kann. Dann kam aber auch der Wunsch das Gerät mit auf den Balkon nehmen zu können um dort zu arbeiten. Aber dann würde ich doch wieder die Erweiterungsmöglichkeiten vermissen. Was also tun?

Mac zu Windows

Mir war überhaupt nicht mehr bewusst das es mobile Geräte gibt die man erweitern kann (und ich meine damit nicht einfach etwas an einen USB oder Lightning Port zu stecken). Da merkte ich erst wie lange ich mich mit solchen Themen seit meinem Wechsel zu Macs nicht mehr beschäftigt habe.

Umso erfreuter war ich dann feststellen zu können, JA es gibt mobile Lösungen die man erweitern kann und trotzdem die Leistung bringen die ich jetzt benötige aber auch genug Reserven für die Zukunft bieten.

Entscheidung: Mobile Workstation

Somit ist meine Entscheidung gefallen. Ich möchte eine Mobile-Workstation haben. Ein Gerät das zwar nicht ultra-mobil im Sinne von Größe und Gewicht aber in Bezug auf Flexibilität, Leistung und Erweiterbarkeit ist. Früher hießen solche „Monster“ – Desktop-Ersatz. Weil sie zwar ähnlich einem Laptop aussehen, aber schon alleine wegen dem Gewicht eher dazu gedacht sind sie vom Büro mal ins Wohnzimmer oder den Balkon mitzunehmen und nicht unbedingt für die Bahnreise gedacht sind.

Durch eine Mobile-Workstation erhalte ich die Möglichkeit rechenintensive Anwendungen zu nutzen und gleichzeitig meinen Arbeitsgerät mit zu nehmen wenn ich wo anders arbeiten möchte.

Die Reise geht weiter…

Im nächsten Artikel wird es dann um die Auswahl des Herstellers und letztendlich darum gehen welche Mobile-Workstation es werden wird. Es ist nach wie vor spannend für mich. Auch wenn die Meinungen nach wie vor geteilt sind was zur Hölle ich da gerade mache. Aber hey, es ist doch schön das wir alle die Wahl haben mit welchen Geräten wir arbeiten und spielen möchten.

In diesem Sinne – bis zum nächsten Artikel 🙂

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Bewertung 4.1 Sterne aus 12 Meinungen

Bernd

Mensch, Mann, Blogger, Screencaster, Gadgeteer, Early Adopter, Xbox, Mac / Android User & MacDaddy. Co-Founder von drei Kindern. Besitzer von rosenblut.org und sehr aktiv bei YouTube, Twitter, Google+ und natürlich gibt's auch eine Facebook Fanpage für den Blog. Sollte euch mein Artikel gefallen haben, würde ich mich freuen wenn ihr bei eurem nächsten Einkauf bei Amazon, diesen Link benutzt. Für euch ändert sich nichts (Kaufpreis bleibt unverändert) und ich erhalte ein kleines Taschengeld.

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Bernd,
    was Du unbedingt in deiner Herstellerwahl einbeziehen solltest, ist die Garantieverlängerung und Support. Ich finde hier einer der Besten ist HP und die Verlängerung auf 3 Jahre Vor-Ort (HP Care) ist auch noch einer der günstigsten in dem Bereich.
    Meine TOP 5 Hersteller (egal ob Business oder Privat):
    HP, Dell, Fujitsu, Lenovo, Wortmann (Ja, richtig IT Made in Germany)
    Bin ja auf die anderen Tips der Leser gespannt, vielleicht schreiben die auch Ihre Top 3-5 .
    LG Alex

    Antworten

  2. Hi Bernd,

    mobile Workstations haben oft eine NVIDIA Quattro Grafikkarte. Die halte ich bei CAD für toll, für alle anderen Userprofile ist sie eher etwas veraltet und überteuert. Außerdem wiegen die Teile 3 KG, die möchte man nicht rumschleppen….

    Wenn Geld nicht so wichtig ist, schau dir den DELL XPS 15-9560 an https://www.notebookcheck.com/Test-Dell-XPS-15-2017-9560-i7-7700HQ-UHD-Laptop.203500.0.html
    Tolles Design, mit 1,9 KG relativ leicht, mattes Display (wichtig auf dem Balkon), sehr leistungsstark, NVIDIA 1050er Grafikkarte (die taugt sogar zum Spielen). 512er SSD, da Du eine NAS hast, sollte das reichen…..
    Das wird kombiniert mit dem Thunderbold Dock und einer hochpreisigen Monitor/Maus/Tastatur Kombo (eventuell auch 2 Monitore, habe ich im Büro, ist unschlagbar).
    Fertig ist der Arbeitsplatz, der auch hohe Ansprüche befriedigt. Allerdings verbrennt man an die 2500 bis 3500 Euro, je nach Monitor.
    Aber WtF, man lebt nur einmal….

    Bin gespannt auf Deine Hardware!

    Antworten

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