Twitter: Liebe, Hass, Unentschieden?

Wer meinen Blog liest hat offensichtlich mitbekommen das ich ebenfalls bei Twitter sehr aktiv bin. Immer wieder stolpere ich in der großen Internet Welt auf Foren bzw. Artikel, wie z.B. hier, die sich auch  mit Twitter beschäftigen.

Ruck zuck spaltet sich eine Gruppe, wenn es um Twitter und dem Nutzen dahinter geht. Witzig finde ich, dass die meisten nicht einmal Twitter selber probiert haben und einfach nur “nachplappern” was andere bereits geäußert haben. Somit schneidet Twitter als Dienst/Service/Lifestyle relativ schnell als Unnütz, Schwachsinn, Zeitverschwendung und überflüssig ab. Die Meinung der “Twitter-Hasser” ist unterm Strich “Mich interessiert es nicht was andere Leute gerade essen…”

Die Typische Twitter Spaltung.

  • Ich kenne Twitter nicht – finde es aber blöd
  • Ich kenne Twitter  –  und hasse es
  • Ich kenne Twitter  –  und liebe es

Was für mich zum Resultat wie bei Sushi führt. Entweder du liebst oder hasst es. Ein “hmm ich mag es ein wenig” habe ich noch nicht entdecken können. ( Ich liebe übrigens auch Sushi ).

Natürlich hat jeder das Recht auf seine eigenen Meinung, genau wie ich – deswegen auch dieser Blogpost. Ich kann nur für mich persönlich sprechen/schreiben, allerdings kann ich mir einen Tag ohne Twitter kaum noch vorstellen. Früher habe ich als erstes am Morgen meine eMails geprüft, dann evtl noch ein paar RSS Feeds gelesen. Heute ist der erste Griff am Morgen zum iPhone & Tweetie. Alleine in den letzten 2-3 Wochen habe ich einfach nur positive Erfahrungen gemacht…

  1. Ein DSL Anschluss Wechsel bei meinem Vater hatte Probleme gemacht, ich war sehr positiv überrascht das ich jemand von 1&1 in meiner Follower Liste habe. Schnelle konnte mir weitergeholfen werden.
  2. Mein Ultimate Ears Kopfhörer war defekt, auch hier kam Hilfe von einem Mitarbeiter der Firma Shure ( die SEHR geniale Kopfhörer produzieren )
  3. T-Mobile G1 Gewinnspiel: Yeah, ich habe hier einen Web’n’Walk UMTS Stick gewonnen
  4. Probleme mit WordPress Konfiguration – schnelle Hilfe durch weiteren Follower
  5. PromoCode erhalten von Bjango für Jobs
  6. Trends finden
  7. Ständig neue Software für den Mac
  8. Tipps & Tricks
  9. Coole Links

Für mich ist Twitter ein Netzwerk, das ein unheimliches Potential an Resourcen enthält. Schnell lernt man neue Leute kennen, deren Followers sind dann evtl. auch interessant und Ruck zuck hat man eine Liste mit täglichen Kontakten. Sicherlich sind viele “Ich trink gerade leckeren Kaffee…” Tweets dabei – aber das macht es für mich auch ein wenig interessanter, man lernt Leute “kennen” und liest nicht einfach einen guten/schlechten Blog/Foren Beitrag. Ich finde täglich neue Links, Interessante Tipps & Tricks und vieles mehr.

Wenn die Follower Liste nach dem ersten anmelden leer ist sollte man einfach mal ein paar Suchen ausführen zu einem bestimmten Thema, von dort aus hangelt man sich relativ schnell zu einem persönlichen Twitter-Bouquet.

Wer ein iPhone/Touch hat sollte unbedingt einen Client auf selbigen installieren. Meine Einstiegsdroge zu Twitter war, Twinkle, mittlerweile nicht  mehr der beste Client – aber er hatte für mich ein unschlagbares Feature. “Nearby”. Mit diesem Feature war/ist es möglich die Twitterer in seiner Umgebung ( durch Kilometer Auswahl ) zu finden. Ich hatte es auf 50 km gestellt und schnell Leute gefunden. Wenn man erst einmal ein paar Leute in der Liste hat wird man schnell weitere Leute finden. Mittlweile benutze ich wie gesagt Tweetie, für mich der beste iPhone/Touch Twitter Client.

Wie meine Mutter mir immer bei Vorsetzen eines neuen Gerichts am Tisch gesagt hat: “Probier doch erst einmal, wenn es dir dann nicht schmeckt dann musst du es auch nicht essen – aber probier es wenigstens einmal”

So und nun? Tja, falls ihr noch nicht bei Twitter seit – besorgt euch ein kostenloses Account und legt los! Ach ja und vergesst nicht mir zu folgen 😉

Solltet Ihr weitere Interessante Leute suchen kann ich folgende empfehlen ( so zu sagen als Startpaket ):

Randnotiz:

Mein erster Tweet 🙂


3 Antworten auf „Twitter: Liebe, Hass, Unentschieden?“

  1. Das ist die erste richtig positive Twitter Bilanz, die ich lese und irgendwie klingt es so, als käme das “von Herzen”. Gefällt mir.

    Nun gut, du nutzt Twitter privat.
    In dem Moment, wo man als Selbstständiger immer im Hinterkopf hat/haben muss, sieht es schon etwas anders aus. Vielleicht aber auch nicht?
    Ich habe mir viele Gedanken gemacht. Vielleicht ein bisschen zu viele. Wahrscheinlich sollte man Twitter immer wenigstens ein bisschen unbefangen sehen.

    Alles in Allem macht dein Resumée Lust auf Mehr-Twittern und Anders-Twittern als ich es im Moment tue. Danke!

  2. Danke Anne-Kathrin, ich lese deine Kommentare immer wieder gerne – sie machen Mut und vor allem sind auch hilfreich!

    Ich gebe dir recht, zu 99,9% nutze ich Twitter privat. Vor kurzem habe ich für die Firma in der ich arbeite langsam angefangen überall die Social Network Namen zu registrieren. Auch Twitter ist mit dabei.

    Ob unsere Kunden das Thema nutzen/verstehen ist erst einmal nebensächlich in diesem spezifischen Fall. Aber als Firma muss man sich erstmal seinen eigenen Namen sichern – das war die Hauptaufgabe.

    Ich persönlich finde es schön wenn ich einer Firma bzw. einer Person die das Account offensichtlich zum großen Teil als geschäftliches Account nutzt, nicht ständig nur mit Werbung zugeballert werde aber das ganze etwas persönlicher gehalten wird.

    Es ist interessant zu sehen das in der Firma wirklich auch Menschen und nicht einfach nur (oh jetzt trete ich mir selber auf die Füße) Marketing “Heinis” arbeiten die Werbung ohne Ende produzieren. Und nur verkaufen verkaufen verkaufen wollen.

  3. Ich liebe Twitter und es ist, wie du schon geschrieben hast, in vielen Situationen wirklich hilfreich. Du hast mir schließlich auch schon zig Male geholfen. Danke dafür!

    Der unschlagbare Vorteil von Twitter:
    Man kann Leuten folgen – man MUSS aber nicht!

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