Hardware: BlueMic Mini-Review

Da ich sehr viel mit meinem Bruder in den USA per Skype kommuniziere und dieser mir immer vorgeworfen hat das ich mich wie “aufm Klo” anhöre, habe ich mich entschlossen mir endlich ein externes Mikro für meinen iMac zuzulegen. Nach langem überlegen bin ich dann beim Snowball von BlueMic “hängengeblieben”. Dieses USB Mikrofon wird vom Hersteller als “Professional” angepriesen und auch in diversen Podcasts (Leo Laporte z.B.) wurde der Snowball als besonders gut eingestuft.

Nach kurzer Suche wurde ich dann bei Amazon fündig und habe mir das BlueMic im Set mit Stativ für €98,- bestellt.

[nggallery id=60]

Ein ganz großer

Nach dem auspacken war ich doch noch einmal überrascht wie groß das Teil in Natura nun wirklich ist. Ich wusste ja das es groß ist (größer als ein Tennisball!). Das Design spricht mich extrem an, ja es ist “Oldschool”, aber ich stehe total auf diesen Look. Ehrlich gesagt überlege ich mir ob ich mir nicht doch noch das Shock-Mount besorge, das sorgt für noch mehr “Radioflair”.

Der Snowball fällt in die Kategorie Großmembran Kondensator Studiomikrofon. Der Frequenzgang in Position 1-3 beträgt 40-18000Hz. Doppel-Kapsel-Design mit Drei-Positionen-Schalter (Niere, Niere mit -10db Pad, Kugel). Auch wenn auf der Packung Professional steht, so denke ich nicht das dieses Mikro für absolute Profis gedacht/geeignet ist, dafür ist es IMHO einfach zu günstig. Nicht umsonst kosten Profimikrofone mehrere hundert bist tausende EUR.

Nicht Profi – aber “Prosumer”

Trotzdem ist der SnowBall ein geniales Mikro. Ich bin immer noch am herumspielen damit, man kann am Mikro selber den Frequenzgang einstellen und damit die Aufnahme-Art beeinflussen – also wie das Mikro “hört”. So kann man z.B. zielgerichtete Aufnahmen ohne störende Raumgeräusche machen oder aber dem ganzen etwas mehr Spiel geben um den Raum mit aufzunehmen.

Es wird kein Treiber benötigt. Einfach in den USB Port stecken und das Mikro in euren Systemeinstellungen auswählen und schon kann’s losgehen. Und hier kommt der Teil an dem ich noch Werkel. Beim Mac ( und auch bei Windows ) kann man natürlich die Lautstärke der Aufnahmen regeln. Genau hier muss ich noch die perfekte Mischung für meine Stimme/Situation finden. Darum vergebt mir wenn einige der Testaufnahmen evtl etwas leise geworden sind. Aber ich wollte euch mal ein paar Audiosamples anbieten.

Audiotest

Quelle Anhören
iMac Internes Mikrofon Klick
BlueMic Snowball Einstellung 1 Klick
BlueMic Snowball Einstellung 2 Klick
BlueMic Snowball Einstellung 3 Klick

5 Antworten auf „Hardware: BlueMic Mini-Review“

  1. Klingt echt nicht schlecht das Teil. Ich finde die Einstellung 1 am besten. Hat das den Plop-Schutz schon eingebaut? Oder musste da erst noch ne Socke drüber machen, damit es nicht Plopp macht?

Sag mir Deine Meinung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO