Snow Leopard: 64Bit Schmerzen

Jetzt da Apple offiziell die Verfügbarkeit ab dem 28.08.2009 für den Snow Leopard bekannt gegeben hat, darf/kann ich endlich über etwas schreiben was bei einigen etwas Schmerzen in Bezug auf 64Bit auslösen wird.

So ziemlich jeder Mac (mit Intel) kann 64bit. Allerdings wird Apple nicht bei allen den 64bit Kernel unterstützen, aber keine Angst, alle System Programme und weitere Anwendungen laufen trotzdem in 64bit – das ist auch nicht um was es in meinem Artikel geht. Vielmehr geht es um den neuen 64Bit Safari – denn der wird euch, wenn ihr Plugins, wie z.B. AdBlock, Saft, WebSnapper & Co große Probleme machen.

Warum? Weil Apple die Architektur im 64bit Modus derart verändert hat, dass externe Plugins nicht mehr darauf zugreifen und damit kommunizieren können. Diese “Problematik” wird auch Mail und die vielen Plugins dort betreffen, allerdings benutze ich keine Mail Plugins darum geht es bei mir erstmal nur um Safari.

Das bedeutet nun eins von zwei Dingen – entweder man läßt den Safari in 32Bit laufen (geht per Mausklick nachdem man CMD+I auf der Safari App geklickt hat) oder man verzichtet auf die Plugins zum Start und hofft darauf das die Entwickler einen anderen Weg finden mit Safari wieder zu kommunizieren.

Derzeit kann ich gut ohne AdBlock leben, obwohl ich es schon sehr vermisse. Werbefrei surfen kann so schön sein. Eine beruhigende Aussage kann ich, ohne groß ins Detail zu gehen (NDA mit Agile Websolutions) – bei mir läuft eine 1Password Version die sauber auch mit dem 64Bit Snow Leopard funktioniert. Für viele wird 1Password wohl das heißeste Thema sein darum wollte ich gleich auf die “wartende” Lösung hinweisen.

15 Antworten auf „Snow Leopard: 64Bit Schmerzen“

  1. Also ich benutze schon seit je her die Entwickler Version von FireFox: Minefield, jetzt Namoroka…. Safari ist bei mir bereits nach einem Monat surfen überaus langsam geworden, auch die Installation von Updates und der 4er Version hat nichts gebracht. Seit dem schlage ich mich nicht mehr mit Safari rum, sprich: Mich betrifft dieses 64bit Problem Gott sei Dank nicht ! 🙂

    Dennoch großes Mitgefühl an diejenigen, die sich mit diesem Problem rumschlagen müssen.

    Gruß
    Dennis

    1. Bei mir ist es genau anders herum. Bei mir kriecht Firefox ( 2-3 Plugins max! ) im Tiefgang im Vergleich zu Safari. Ich liebe den Safari und die 64Bit Version ist wirklich genial – und auch 1Password funktioniert nun seit ca 1 1/2 Wochen sauber im 64Bit Modus – somit bleibe ich dabei. Wenn 1Password nicht liefe wäre ich komplett aufgeschmissen und müsste entweder 32bit laufen oder aber den FF nehmen.

  2. Hi,
    ich kann zwar nichts dazu sagen, weil mein MacBook erst noch kommt, aber ich habe mir das 13″ Pro gekauft. Läuft das neue da auch mit 64 Bit Kernel? Weil ich hab ne Liste gesehn und da warun nur die 15 und die 17″ Variante drauf. Die 13″ nicht. 🙁 Das Unibody 13″ early 2008 funkt anscheind mit 64 Bit Kerlnel. Daher denke ich dass meins auf funken wird, aber würde es gerne wissen 🙂 Bis mein MBP kommt, dauerts noch 2 Wochen 🙂

    1. Ich habe hier ein Unibody MacBook (Late 08) – das den 64bit Kernel nicht ausführt. Aber wie gesagt – die Programme laufen trotzdem ohne jegliche Probleme in 64bit! Dein MB Pro 13″ wird meiner Meinung nach den 64bit Kernel auch nicht laden.

      MacNotes hat dazu einen ausführlichen & guten Artikel geschrieben – das sollte jeden, der keinen 64bit Kernel booten kann beruhigen http://www.macnotes.de/2009/08/19/snow-leopard-nur-32-bit-kernel-und-treiber/

      1. Hm.. versteht net warum die den Kernel in die 15″ und in die 17″ version rein bauen aber in die 13″ nicht. Naja. 🙂 Der 15″ war doch etwas zu teuer und vor allem zu groß. 🙂 Aber die Logik check ich trotz dem nicht.

        Auf der Seite die du verlinkt hast, hat übrigens jemand mit einem MBP Unibody late 2008 gesagt, dass der Kernel bei ihm funkt. Ich hoffe einfach mal. Aber wenn du sagst, dass es keine Einschränkungen gibt, was ist dann der Unterschied zwischen denen die den 32 und denen die den 64 Bit kernel haben? Oo

          1. Sorry, dass ich jetzt doppelposte, aber versteh ich das richtig, dass es eigentlich völlig egal ist, ob ich nun auf 32 oder 64 bit kernel laufe, solange ich einen 64 Bit Prozessor habe, der mit dem ganzen umgehen kann?? Das es sogar einen Vorteil hat, dass ich auf 32 Bit laufe, den Treibern wegen?

  3. Hab den Befehl (ioreg -l -p IODeviceTree | grep firmware-abi) mal grad in mein MacBook Late08 eingehämmert und er gibt mir eine | | “firmware-abi” = aus ! JUHU ! :)))

    Gruß
    Dennis

  4. Ich bin absoluter Mac-Neuling (seit 3 Wochen ein Macbook white, frisch aus dem Apple Store).
    Eigentlich dachte ich, ich hol mir das Update für 8,95€, installier es, und freue mich über mehr Platz auf der Platte und ein paar coole neue Features. Aber aus allen Ecken lese ich in letzter Zeit von neuen “Problemen”. Daher meine Frage: Wie macht ihr das? Blind vertrauen und drauf damit? Lieber paar Monate warten, bis die ersten Bugs beseitigt sind? Never change a running System?

    Aus der Windows-Welt war ichs eigentlich gewohnt, neue Versionen erstmal in die “taugt eh nix” Schublade zu stecken. Ist das beim Snow Leopard auch nur ein großer Hype mit viel heißer Luft?

    Versteht mich nicht falsch. Der Mac ist die geilste Kiste, vor der ich je gesessen hab und seit dem habe ich meinen Dell nicht mehr angerührt. Aber lohnt sich das Update überhaupt?

    1. Also ich möchte (für mich und andere) mal klarstellen, Snow Leopard ist eine extremes Update was die Performance aber auch die Architektur im generellen betrifft. Somit sind diese “Problem” mehr auf die Art & Weise wie bislang die Plugins funktionieren zurückzuführen und sollte (mich selber an die Nase fassen) nicht Snow Leopard zu lasten gelegt werden. Ich habe Snow Leopard (Final Version) seit mehr als 1 1/2 Wochen laufen – es gabt beim Update keine Probleme bis auf die Plugin Problematik. Bei mir schnurrt der Schneeleopard wunderbar und ich bin froh das er nun offiziell herauskommt.

      Ich habe eine Unmenge an Applikationen auf meinen Macs und alle laufen sauber und ohne Probleme.

      Fazit. Ich empfehle jedem das Update auf Snow Leopard – es benötigt kaum mehr als 35 Minuten und nach einem Reboot schnurrt die neue Raubkatze auf dem bisherigen Macs.

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