Seagate GoFlex System: Schützen, Speichern & mehr

Ein Geek kann nie genügend Festplattenspeicher haben. Wir finden immer wieder Möglichkeiten eine Festplatte zu füllen und viele von euch werden wie ich mehrere haben. Unterschiedliche Anschlüsse und natürlich unterschiedliche Hersteller. Seit neustem darf ich Seagate mit dem GoFlex System auf meinem Schreibtisch begrüßen.

Die Festplattenserie FreeAgent GoFlex von Seagate ist ein durchdachtes System, denn die Anschlüsse an den Festplatten sind nicht fix. Das bedeutet, man kann nach Bedarf ein Adapterkabel ( welches sehr solide verarbeitet ist und keine Wackelpudding Aktion ) mit dem entsprechenden Anschlusstyp benutzen. Derzeit stehen USB 2.0 ( wird mitgeliefert ), USB 3.0, Firewire 800 und eSATA zur Verfügung. Das macht das ganze sehr flexibel und man kann jederzeit nur das Kabel wechseln, anstelle jedesmal ein anderes Gehäuse benutzen zu müssen.

FreeAgent GoFlex Festplatte

Die Festplatten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich ( bei der GoFlex Desk sogar bis zu 3TB! ), mein Testversion ist das 1TB Model ( STAA100200 ) – eine Platte mit 5.400 rpm. Angeschlossen habe ich sie erst einmal direkt mit zusätzlich gelieferten FW-800er Kabel. Am Adapter Kabel wird der Status der Platte visuell mit Lichtern dargestellt ( da am Gehäuse sich selber keine befinden ). Die Platte ist von Haus aus im NTFS Format formatiert und wird mit Software für Mac und Windows geliefert. Erstes ist auch notwendig, Seagate stellt hier den Paragon NTFS Treiber zur Verfügung, so können auch Macs auf NTFS schreiben ( und nicht nur lesen ). Wer keinen Bedarf an NTFS hat kann die Festplatte natürlich auch einfach im Mac Format formatieren.

Das Gerät gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen – sondern auch stehen verschiedene Farben (Schwarz, Rot, Silber, Blau)

Mehr Infos & technische Daten: hier

FreeAgent GoFlex Net Media Sharing

Dieser kleine Freund ist nicht einfach nur ein Dock der direkt GoFlex Festplatten, fremde USB Festplatte oder gar nackte eSATA Platten aufnimmt und diese im lokalen Netzwerk zur Verfügung stellt. Nein – es nutzt obendrauf noch den Pogoplug Service um die Daten auf Wunsch im Internet bereit zu stellen. Streamen der eigenen Bilder, Videos und Musik ist so auf iPhone ( kostenlose App notwendig ) und anderen Computern ( und auch Blackberry & Android ) möglich.

Das GoFlex Net hat zwei Einsteckplätze ( für GoFlex Platten, oder nackte eSATA Platten ) und einen zusätzlichen USB 2.0 Port ( für Fremdplatten ) und einen Ethernetanschluss. Einfach am Router angestöpselt und einmal die Platte bei Pogoplug aktivieren – schon kann das Sharing losgehen. Vorne erhaltet ihr eine “Füllstandsanzeige” der eingesteckten Platten und eine Status LED die je nachdem in verschiedenen Farben leuchtet.

Sehr interessant ist hier auch die Möglichkeit der Integration von Social Media wie Twitter oder Facebook – so ist es z.B. möglich ein besonderes Verzeichnis anzulegen und wenn dort etwas neues abgelegt wird die Netzwerke zu informieren.

Bei mir hat das GoFlex Net nicht sofort funktioniert, die Kontrollleuchte blieb einfach auf “orange” und wurde nicht grün. Nach einigen DMs mit @toby1525 haben wir zusammen herausgefunden das meine Fritz!Box 7270 den DHCP Server nicht korrekt zur Verfügung gestellt hatte. Kaum war dies erledigt wurde das Licht grün – und ich konnte endlich loslegen. Es lohnt sich auch als Erfahrener Anwender ab und zu mal in die Anleitung zu schauen 😉

In meinen Tests mit der iPhone Anwendung ( leider gibt es bislang keine iPad Version ) konnte ich ohne Probleme Musik & Bilder streamen.

Mehr Infos & technische Daten: hier

Meine Video Vorstellung

Ich habe auch noch ein Video für diese Vorstellung gemacht, dieses könnt ihr hier bei YouTube ansehen.

Seagate GoFlex Video (YT HD Video)

UPDATE (VIDEO):

Hier noch ein kurzes Nachfass-Video was die Benutzung von “nackten” Festplatten zeigt.

Nachfass-Video für "nackte" Festplatten am Seagate GoFlex Net

Offizielle Seagate Videos

Auch Seagate bietet zwei Videos zum GoFlex System an

Fazit

Die mir zur Verfügung gestellten Geräte sind solide verarbeitet, sehen gut aus und die Integration der unterschiedlichen Docking Möglichkeiten machen es für mich zu einem extrem flexiblen Gerätepool. Man muss nicht immer neue Festplatten kaufen sondern wechselt das Adapterkabel wenn der Mac USB 3.0 bekommt – oder man benutzt eben wie ich FW800. Dennoch muss man sich nicht schuldig fühlen jetzt erst USB 2.0 zu benutzen um es später zu bereuen – die Wege stehen ja offen.

Mit dem GoFlex System hat Seagate meiner Meinung nach ein solides Stück “Geekware” im Stall.

HINWEIS: Seagate hat mir diese Geräte zu meiner freien Verfügung gestellt – dennoch berichte aus meinen Erfahrungen und Erlebnissen. Nur weil ein Hersteller etwas zuschickt bedeutet das nicht automatisch eine Review bzw. eine positive Review. Wenn mir etwas auffällt was mir nicht gefällt – dann schreibe ich es dazu!

5 Antworten auf „Seagate GoFlex System: Schützen, Speichern & mehr“

  1. Schaut super aus und die Entwicklung geht rasant und gnadenlos weiter.
    Meine Seagate FreeAgent Go™ für den Mac aus dem letztem Jahr schaut dagegen schon etwas überholt aus. 🙂
    Allerdings läuft Seagate stabil und zuverlässig und ist als 3. BackUp-LW täglich im Einsatz.
    Meine Hauptbackups (erstes und zweites) laufen über TM auf eine TC und zusätzlich auf eine Buffalo mit Raid1.
    Datensicherheit wird hier groß geschrieben.
    Liebe Grüße
    Frank

  2. Hallo Bernd,
    hab mir dein video auf youtube angeschaut. Hab folgendes Problem. Hab GoFlex Net und 2 Festplatten 1 + 1,5 TB von Goflex. Diode leuchtet grün hab aber keinen Zugriff auf meine Platten, warum? Wenn ich die Platten ausstecke (also über die Software sicher entferne) dann erneut einstecke geht alles wieder, aber nach einem tag geht das ganze auf Standby und ich hab keinen Zugriff mehr. Was kann ich tun? Bin verzweifelt hab ich doch jetzt etwas Geld investiert und bin auch nur gutes von Seagate gewohnt. Würde mich über deine Hilfe freuen.

    Gruss
    Harald

    1. Hallo Harald, hmm das Problem hatte ich (zum Glück) bei mir bislang nicht. Kann es sein das du evtl in den Systemeinstellungen den Energiespar Modus für Festplatten aktiviert hast? Wäre das einzige was mir so auf Anhieb einfallen würde.

  3. Super Video!!! Weiter so!

    Doch eine Frage hab ich noch!
    Ist es möglich mit der GoFlex Net TimeMaschine über Ethernet zu nutzen
    oder geht das nur über USB/Firewire?

    Gruß Breaveheard

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