Sieben Tage mit dem Samsung Galaxy S7 Edge

Was musste ich mir schon alles anhören seit meinem Wechsel im Smartphone Bereich von iOS zu Android. Da war eine ganze Menge dabei wo ich mir nur dachte “Geht’s noch?! Wir reden hier von einem Smartphone und nicht von einer Niere oder anderen Überlebenswichtigen Organen”. Nun denn.

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Es sind nun sieben Tage vergangen seitdem ich mir das Samsung Galaxy S7 Edge gekauft habe. Sieben Tage in denen ich mehr den je Android und vor allem die Anpassungen von Samsung an Android erlebt habe. Seht diesen Artikel als einen ersten Zwischenbericht, den entgegen meinem Eingangstext finden andere das Thema sehr spannend, vor allem aus der Sicht eines Jahrelangen iPhone Nutzers. Wie in einem anderen Artikel bereits erwähnt, es ist genau wie bei Apple nicht alles gut oder schlecht, aber fangen wir an…

Ich fangen mal mit den positiven Dingen bevor wir zu den negativen Punkten kommen.

Die Verarbeitung

Ich kenne ein paar der alten Galaxy Geräte (S4, S5) und ganz ehrlich, das wahren für mich immer Geräte die ich persönlich selber nie nutzen wollte. Viel Kunstoff und glitschig würde es am besten treffen wenn ich diese Generation beschreiben müsste. Ganz anders das S7 Edge. Wie schon in der S6 Generation setzt Samsung hier auf Aluminium und Gorilla Glas. Weiche Abrundungen ohne unschöne Spaltmaße. So stelle ich mir ein Gerät vor. Es fühlt sich extrem wertig an.

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Das Display

Daten sind oftmals Schall und Rauch, aber der Vollständigkeit wegen seien diese erwähnt. Das Samsung Galaxy S7 Edge hat ein 5,5 Zoll Super AMOLED Display das mit 2560×1440 bei 534 dpi auflöst. Zurecht hat Display Mate das Display der S7 Geräte als bestes Smartphone Display gekürt.

Das Display ist knackscharf und zeigt noch so kleine Details in Fotos, Text ist scharf aufgelöst und man kann praktisch keine sichtbaren Pixel identifzieren. Landschaftsmotive auf dem S7 Edge anzuschauen sind eine wahre Wonne, die Landschaft springt einen förmlich an. Schwarz ist tiefschwarz und Farben sind strahlend und kräftig.

Durch die Verwendung von OLED kann Samsung im S7 und S7 Edge auch das “Always On Display” zum Einsatz bringen ohne ein Akkufresser zu sein (ca. 1% pro Stunde sollen laut Samsung dafür gebraucht werden). Das AOD zeigt im Standby dann dauerhaft Uhrzeit und Datum an, zusätzlich lässt sich eine Kalenderübersicht einblenden. Damit das Display keinen Schaden nimmt bewegt sich diese Anzeige immer wieder. Natürlich lässt sich das AOD auch abschalten wenn ihr dafür keinen Bedarf habt (Einstellungen > Anzeige > Always On Display).

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 Fingerabdruck Scanner

Ich kannte bisher nur Touch-ID von Apple an den iPhones und war seit der ersten Nutzung von der Möglichkeit begeistert und fragte mich wie ich je ein Smartphone ohne Fingerabdruck Scanner benutzen konnte. Anstelle Passwörter oder PINs einzutippen nutze ich meine Finger um zu entsperren oder Zugang zu Applikationen zu erhalten.

Wie gesagt, da dies mein erstes Samsung Galaxy Gerät ist kann ich nichts zu den Vorgängern sagen, aber es scheint wohl das die neuste Generation besser sein soll als die Vorgänger, vor allem in Bezug auf die Geschwindigkeit (laut einiger Artikel und Videos die ich gelesen bzw. angeschaut habe).

Im direkten Vergleich zu meinem iPhone 6 kann ich sagen – Samsung hat hier sehr gute Arbeit abgeliefert. Schnell und zuverlässig kann ich mein S7 Edge entsperren und auch mein 1Password oder Banking 4A nutzen.

Wie beim iPhone wird auch beim Samsung bei einem Neustart die PIN, das Muster oder Passwort verlangt (je nachdem was man selber gewählt hat als Verifizierung). Danach wird der Fingerabdruck für alle Vorgänge benutzt die unterstützt werden (Entsperren, Apps entriegeln).

Smart Lock

Egal welche Sicherheitsmethode man auswählt für das Entsperren, mit Android gibt es weitere Möglichkeiten diese anzupassen. Eine solche Funktion nennt sich Smart Lock. Aktiviert man Smart Lock ist das Gerät entsperrt unter bestimmen Bedingungen die wie folgt sein können.

  • Ihr seid an einem vordefinierten Ort (Zuhause, Büro, Oma, etc pp)
  • Es ist ein bestimmtes Gerät per Bluetooth verbunden (Autoradio oder Smartwatch z.b.)
  • Es wird ein bestimmter NFC Tag oder NFC fähiges Gerät mit dem Smartphone verbunden

Es ist schnell und einfach das Gerät per Fingerabdruck zu entsperren, allerdings ist es vor allem für mich im Auto noch besser wenn gar keine Sperrung aktiv ist. Daher habe ich Smart Lock dort mit dem Autoradio gekoppelt. Wenn es sich damit verbindet wird keine Sperrung vorgenommen, sobald ich mich davon entferne oder das Radio ausmache wird die normale Sperre wieder aktiviert.

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 Schnelllade Funktion & Kabelloses Laden

Die ganze Zeit mit dem S7 Edge gespielt und du musst noch einmal das Haus verlassen aber der Akku ist fast aufgebraucht? Kein Problem. Per Schnelllade-Funktion (das S7 Edge unterstützt QuickCharge 2.0) bekommt ihr sehr schnell wieder genug Akkuleistung zusammen um das Haus zu verlassen.

Nur 5 Minuten und ca. 20% Akku sind bereits geladen. Das S7 Edge wird mit QuickCharge 2.0 in 30 Minuten auf ca. 60% und nach 100 Minuten auf 100% gebracht. Wer mehr darüber wissen will liest sich am besten den Artikel bei Appdated durch.

Ein weiteres Feature gefällt mir ganz besonders. Das kabellose Aufladen, hierzu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben den ihr hier findet. Um es kurz zu machen – ohne Kabel reinfriemeln einfach das S7 auf den Wireless Charger legen und das Gerät wird geladen. Ich nutze herzu im Schlafzimmer eine relativ günstige Wireless Charger Lösung für weniger als €12,- 

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Die Kamera

Als iPhone Besitzer war ich es gewohnt so gut wie immer tolle Photos und Videos mit meinem Telefon machen zu können. Stetig hat Apple die Kamera verbessert und so war ich etwas enttäuscht als ich die Kamera eines andere Smartphones mit Android ausprobiert habe. Es fehlte die Schärfe und die Details die ich vom iPhone gewohnt war.

Auch hier punktet Samsung mit dem S7. Wenn man nur die nackten Daten betrachtet könnte man meinen das das S7 schlechter als der Vorgänger ist. Denn das S7 bietet eine 12MP Rück- und 5MP Frontkamera, hingegen das S6 16MP Rück- und ebenfalls einer 5MP Frontkamera. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Das S7 benutzt die Dual-Pixel Technik. Um es einfach auszudrücken – es wird eine viel bessere Helligkeitsausbeute und ein sehr schnellen Autofokus dadurch bewerkstelligt. Die Blende von 1,7 ist zudem eine sehr gute Wahl von Samsung.

Die Kamera kommt mit so gut wie jeder Situation zurecht und auch mit wenig Licht bekommt man noch gute Bilder hin. Der Autofokus ist extrem schnell. Noch nie habe ich so schnell scharf stellen können und auch der Wechsel von Motiven bei Aufnahmen geht in atemberaubender Geschwindigkeit von statten.

Samsung beschreibt es ziemlich gut mit ihrer Beschreibung

“…Jeder einzelne Pixel auf dem Dual Pixel-Sensor wird zur Phasenerkennung verwendet. Damit wird der Autofokus so unglaublich schnell und nahtlos, dass selbst die plötzlichsten Bewegungen noch eingefangen werden können, selbst unter ungünstigen Lichtbedingungen…”

Aber nicht nur die Rückkamera kann sich sehen lassen, auch die Frontkamera bietet mit seinen 5MP eine erstaunlich gute Qualität.

Wenn man dann alles noch mit der Foto-App kombiniert die für die Aufnahmen zuständig ist bekommt man so ziemlich alles was man sich bei einer Kamera wünscht. Panorama, HDR, Manueller Modus, Selfie und Beauty Optionen, etc. Alleine die Foto App wäre ein ganzer Artikel 😉

 Bonus: Apps bei nicht gefallen zurückgeben

Hat rein gar nichts mit Samsung zu tun, sondern mit Google und dem Play Store, also dort wo ihr eure Apps, Filme, Musik & Bücher kaufen könnt. Nachdem ich sehr sehr viele Apps blind gekauft habe und andere wo ich genau wusste was mich erwarten würde sind unter den Blindkäufen auch ein paar Nieten dabei gewesen, also Apps die wirklich nicht so waren wie ich gedacht hatte.

Im App Store von Apple hätte ich logischer Weise auch das Geld ausgegeben, würde aber nun erstmal da stehen, ja klar kann man auch bei Apple eine Rückerstattung beantragen, der Prozess ist mir persönlich aber immer etwas mühsam gewesen.

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Im Apple App Store

1. Spezielle Website aufrufen (http://reportaproblem.apple.com)
2. Anmelden mit eurer Apple ID
3. Übersicht aufrufen
4. App auswählen und “Problem” auswählen
5. Problem auswählen aus dem Menü
6. Lügen (Grund Angabe: ich habe den Aritkel versehentlich gekauft)
7. Warten – es kann bis zu einer Woche dauern bis der Betrag zurück erstattet wird
8. Fertig

Im Google Play Store

1. PlayStore aufrufen
2. Eure installierten Apps aufrufen
3. App auswählen und Erstatten antippen
4. Ihr bekommt innerhalb weniger Minuten eine Mail das die Rückerstattung erfolgt ist
5. Fertig

Kommen wir nun aber zu den Schattenseiten…

Micro-USB statt USB-C

Ich hätte mir gewünscht das Samsung sich von Micro-USB verabschiedet und USB-C zu Einsatz bringt. Das erspart die “Denkarbeit” beim einstecken des Kabels. Wer ein Apple Lighting Kabel nutzt weiß wie toll es ist, ohne darauf achten zu müssen wie das Kabel ausgerichtet ist einfach das Kabel einzustecken.

 Vorinstallierte Software

Nun ja, es wäre nicht wirklich ein Problem, aber Samsung installiert einiges an Software die man einfach NICHT deinstallieren kann. Apple hat diese Unart leider ab und zu auch, aber wenigstens nur für die Hauseigenen Apps und nicht die von 3. Anbietern. Ich habe ein Gerät ohne Vertrag, deswegen weiß ich nicht was Vertragsgeräte evtl. sogar noch zusätzlich drauf haben. Bei mir befand sich jedoch von Microsoft Word, Excel und One Note auf dem Gerät. Software die ich persönlich nicht auf meinem Smartphone benötige, aber sie ist nun vorhanden und lässt sich nicht deinstallieren.

 Mac/Win Clients nur per Kabel

Kies und Smart Switch sind zwei Anwendungen die für Windows und Mac verfügbar sind. Smart Switch sollte man als S7 Edge Besitzer nutzen, es ist schlanker und besser als KIES. Die Software erfüllt mehrere Zwecke wie ein komplettes Backup, Notfall Restoration und kann auch für das kopieren von und zu dem S7 genutzt werden.

Die Software (Smart Switch) finde ich gar nicht mal schlecht, jedoch nervt es das ich Daten nur per Kabel übertragen kann. Ein Kabelloser Weg ist nicht vorgesehen. Ich hoffe hier inständig darauf das Samsung dies überdenkt und die Möglichkeit Daten per Wifi zu übertragen einbaut.

 TouchWiz

So nennt sich die Oberfläche die Samsung zum Einsatz bringt. Durch etwas Recherche habe ich erfahren das TouchWiz in der Version wie sie nun auf dem S7 zum Einsatz kommt sich merklich verbessert hat, jedoch gefällt sie mir persönlich nicht so.

ABER da es ja ein Android Gerät ist kann ich jeden Launcher installieren den ich will. Bei mir fällt die Wahl auf Nova Launcher Prime. Mit zusätzlichen Icon Packs lässt sich zudem noch der Look nach den eigenen Vorlieben anpassen. Zusätzlich erweitert Nova Launcher die Funktionen des S7 mit weiteren Gestensteuerungen.

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SAMSUNG Galaxy S7 und S7 edge Technischen Daten

Betriebssystem Android 6.0 (Marshmallow)
Konnektivität LTE Cat. 95 (450/50 Mbps)
Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, Wi-Fi Direct
Bluetooth® v4.2,
ANT+
micro USB (USB 2.0)
NFC
Display Galaxy S7: 5,088 Zoll (12,92 cm) Quad HD Super AMOLED, 2.560 X 1.440 (577 ppi)
Galaxy S7 edge: 5,49 Zoll (13,95 cm) Quad HD Super AMOLED Dual Edge, 2.560 X 1.440 (534 ppi)
Prozessor 64 Bit 14 nm Octa-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher 4 GB RAM (LPDDR4)
Größe Galaxy S7: 142,4 x 69,6 x 7,9 mm
Galaxy S7 edge: 150,9 x 72,6 x 7,7 mm
Gewicht Galaxy S7: 152 g
Galaxy S7 edge: 157 g
Akku Galaxy S7: 3.000 mAh;
Galaxy S7 edge: 3.600 mAh
Kamera & Frontkamera Hauptkamera: 12 MP mit Dual Pixel (F1.7, OIS, Blitz, Echtzeit-HDR)
Frontkamera: 5 MP (F1.7, Echtzeit-HDR)
Video UHD 4K (3840 x 2160) @ 60 fps; MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, ASF, AVI, FLV, MKV, WEBM
Audio MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA
Weitere Funktionen Galaxy S7 edge: edge Display
Always On Display
Schnellladefunktion mit2 und ohne Kabel3, Wireless Charging kompatibel mit WPC und PMA Fingerabdruckscanner
IP68 staub- und wasserresistent1
Speicher-kapazität 32 GB interner Speicher (UFS 2.0) (ca. 24,4 GB frei verfügbar); erweiterbar per microSD-Karte um bis zu 200 GB

1 Schutz bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem Wasser. Kein Schutz bei Salzwasser und anderen Flüssigkeiten, insbesondere Seifenlauge, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit. Der SIM-Karten-/Speicherkartenhalter muss stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann.
2 Nur mit dem im Lieferumfang enthaltenen oder optional erhältlichen Samsung Schnellladegerät verfügbar.
3 Setzt die Nutzung einer optional erhältlichen Ladestation mit Drahtlosladetechnologie und Schnellladefunktion voraus.
4 Alle Angaben zum Produkt basieren z. T. auf vorläufigen Informationen. Technische Änderungen vorbehalten.
5 LTE Cat. 6 ist derzeit noch nicht flächendeckend in Deutschland verfügbar und kann daher bislang noch nicht flächendeckend genutzt werden.

 

Fazit

So das war mein erster “Rundumschlag” für das Samsung Galaxy S7 Edge. Es gibt noch vieles zu entdecken und auszuprobieren, denke daher es wird auf jeden Fall einen Folgeartikel geben.

 

39 Antworten auf „Sieben Tage mit dem Samsung Galaxy S7 Edge“

  1. Danke für deinen Beitrag Bernd, selbst habe ich (noch?) ein iPhone 6. Ob dies so bleibt, das ist eine gute Frage. Berichte und Erfahrungn wie diese sind echt hilfreich. ??

    1. Hallo Frank, ich hab mich nach längerem Überlegen ob ich ein iPhone 6+ oder ein Samsung S7 Edge kaufen soll wegen des Preises und des noch etwas größeren Bildschirms dann für das S6 Edge Plus entschieden und bin damit bisher sehr zufrieden.

      Diese Bewertung des S7 finde ich übrigens sehr gut. Vor allem da sie frei von diesem ganzen Apple versus Android Mist ist der mir echt auf die Nerven geht. Für einige Leute ist das scheinbar ein Religionsersatz.

  2. Hi Bernd, schöner Beitrag. Es ist toll, wie offen du mit den beiden Systemen umgehst und uns daran teilhaben lässt. Ich freue mich auf weitere Artikel!

  3. Moin,
    wie immer ein sehr gut geschriebener Artikel.
    Vielen wird dieser Bericht bei ihrer Entscheidung Apple oder Android weiterhelfen.
    Generell ist es auch schön das du wieder aktiv bist, ich hoffe das bleibt so. Besonders deine App. Empfehlung und Zubehör haben mir gefehlt.
    Ich selbst nutze ein S6 EDGE + … Und hatte vorher ein iPhone S6 … Der Umstieg war überhaupt nicht schwer und bereuen tue ich diesen auch nicht.
    Das S7 EDGE reizt mich schon aber der unterschied zum S6 EDGE + ist dann doch nicht so groß … Ausser die Speicherkarte ?
    … Also mach bitte weiter so …?✌

    1. Danke dir ganz herzlich. Ja wenn man ein S6 Edge bereits hat dann wird es schwer Argumente für das S7 zu finden, einen der wichtigen hast du ja bereits genannt. Ich persönlich würde dann wohl auch auf das S8 warten und schauen es sich so schlägt oder und das ist das schöne an Android – komplett einen Hersteller Wechsel machen hehe.

      Ja die Aktivität will ich bei behalten, evtl nicht jeden Tag einen neuen Artikel aber wieder anständig Futter für den Blog und dann auch wieder Videos. Jetzt kann ich mich ja “überall” bedienen. Android, Macs, iOS – mehr Auswahl bedeutet mehr Möglichkeiten die ich vorher einfach nicht hatte.

  4. Auch ich bin jetzt seit gut einer Woche S7 Edge Nutzer und habe dafür mein Iphone 6S Plus eingetauscht.
    Bisher kann ich mich deinen Erfahrungen und Eindrücken nur anschließen.

    Daumen hoch!

  5. Hallo Bernd, wieder mal ein toller Artikel.
    Du wirst es nicht glauben. Ich habe selbst viele Jahre nur Geräte von Apple benutzt und war überzeugt davon.
    Macbook, iPad, iPhone. Immer die neuesten Geräte. Seit einiger Zeit bin ich aber alles andere als begeistert.
    Da werden Facebook und Co ins OS integriert aber die Zeit oder Lust mal den Finder zu modernisieren findet man bei Apple nicht. Seit El Capitan funktionieren plötzlich viele Programme nicht mehr und das Plugin TotalFinder, das den finder erst nutzbar gemacht hat, kann man auch nicht mehr verwenden. Das war der Zeitpunkt für mich entgültig Abschied von Apple zu nehmen. Mein Macbook habe ich verkauft und mein iPhone6+ liegt auch nur noch im Schrank. Zum arbeiten habe ich mir das MSI GT80 Titan SLI geholt. Das Samsung Galaxy S7 Edge habe ich seit 3 Tagen und ich bin absolut begeistert. Seit dem Samsung Galaxy S4 das ich vor Jahren gekauft und immer mal wieder herausgeholt habe, hat sich doch einiges getan. Das Android OS hat sich richtig gemausert und auch Samsung hat viel dazugelernt. Ich bin rundum zufrieden mit dem Samsung Galaxy S7 Edge.

  6. Hm, sagt mal, nicht dass das zum allgemeinen Trend wird, weg von Apple ›› hin zu Samsung und Android.
    Guter Artikel – und ich zögere vorerst mal noch weiter, in der Hoffnung, dass sich bei Apple wieder so einiges bessert.

    1. Es ist ja nicht so das ich Apple schlecht finde, ganz und gar nicht – es war einfach mal (für mich) Zeit etwas neues auszuprobieren. Ob das iPhone 8 dann wieder für mich interessanter ist, wer weiß. Aber ich lege mich zukünftig nicht mehr fest ob es ein iOS oder Android Gerät ist was ich als tägliches “Werkzeug” bei mir trage.

      1. Wo wir gerade bei den täglichen Werkzeugen sind. Interessant wäre auf alle Fälle auch, wie sich bei deinem OS Umstieg auch die Werkzeuge für die tägliche Organisation wie Kalender, Kontakte, ToDo, Notizen verändert haben.

        Bekomme dienstlich nächste Woche mein SG S7 (momentan S4) und nutze privat ein iPhone 6. Darf dann erst mal 2gleisig fahren. Bin aber auch hin und her gerissen und am überlegen ob es denn das iPhone 7 wird, oder auch mal ein privater Ausflug nach Android).

        1. Den Teil findest du in diesem Artikel behandelt: https://www.rosenblut.org/2016/03/14/der-tellerrand-unendliche-weiten-android-smartphone-iuni-n1/

          Kurz und knapp, es gibt zwei Apps (auch im Artikel) die es ermöglichen Kalender/Erinnerungen und Kontakte von iCloud in Sync mit einem Android Gerät zu halten. Man kann also nach wie vor auf diese Daten zugreifen.

          Wobei ich mehr und mehr auf Google Kalender umstelle da ich auch geschäftlich viele Google Produkte (Drive, Tabellen Dokumente, Kalender, Hangout) nutze und somit der private Umstieg für mich kein großes Hexenwerk war.

  7. Nutze momentan ebenfalls SmoothSync for Cloud Calendar. Parallel habe ich auf meinem Androiden noch den Sunrisekalender. Der macht den Sync unter der eigenen Haube für den iCloud Kalender. Ich finde es schade, dass der iCloud Kalender so proprietär behandelt wird, trotz Kalenderstandards.

    Dadurch, dass ich gerade den Kalender dienstlich und privat nur in verschiedenen Farben unterscheide und dies über nur einen Service laufen lassen möchte, bin ich auch am überlegen eher auf den Googlekalender umzuziehen. Bedingt durch alle Systeme die sich bei mir tummeln, würde es einiges erleichtern. Daher bin ich immer sinnvollen Organisationsmöglichkeiten, oder den Erfahrungen anderer sehr offen gegenüber.

  8. Danke für Deinen Bericht.

    Finde ich gut wie Du das machst. Ich nutze seit Jahren selbst auch Iphones aber habe immer mal wieder parallel ein Android Smartphone. Ich bin neugierig ob sich das Betriebssystem verändert hat und wie ähnlich sich ios und android geworden sind. Es tut gut das von einem neutralen Nutzer zu lesen, und nicht von einem Fanboy – egal aus welchem Team.

    Man merkt, daß Du gewillt bist auch über den eigenen Tellerrand zu schauen, andere haben es da anscheinend nicht mehr geschafft.
    Ich freue mich auf weitere Berichte von Dir!

    Gruß
    Maribel

    1. Neutraler Nutzer? Was ist für Dich ein neutraler Nutzer? Was macht die Meinung eines sogenannten neutralen Nutzers besser als eines sogenannten Fanboys?

      Was an diesem Artikel findest Du denn so neutral? Bezeichnest Du es als neutral wenn Du zu jedem Artikel auf diesem Blog ein Verkaufslink angezeigt bekommst, der Dich zum kaufen animieren soll? Ist es neutral wenn Bernd einen kleinen zarten Nebenverdienst erhält wenn Du einen Artikel über seinen Link erwirbst?

      Ich finde es schlimm das User die eine Leidenschaft oder die Zufriedenheit zu einem bestimmten Gerät besitzen oft sehr vorschnell als Fanboy betrachtet werden. Fanboy wird oft mit blinder Verbohrtheit gleichgestellt und auch Du schlägst in die gleiche Kerbe und die Meinung eines sogenannten neutralen Nutzers ist scheinbar in Deinen Augen mehr wert als die eines Fanboys. Warum? Ich finde Du solltest mal ein wenig an Deinen Vorurteilen arbeiten, es mag sein das es sehr leidenschaftliche User geben mag aber es gibt genau so viele die ihr Gerät mögen, die aber keinen Hehl aus den mit Sicherheit vorhandenen Schwächen machen bzw. den nicht vorhandenen Funktionen oder Möglichkeiten aber leider werden sehr gerne solche User auch als Fanboy betrachtet und sehr oft wird dieses dann auch sehr gerne abwertend mitgeteilt und ich frage mich warum das so ist.

      Möchtest Du etwas über die Stärken eines Gerätes erfahren, frag einen Fan der Marke, möchtest Du etwas über die Schwächen erfahren, frag einen Fan der Konkurrenz und ich bin mir sehr sicher das Du nach abwägen beider Meinungen einen perfekten Überblick über Stärken und Schwächen hast.

      Zum Thema Deines Tellerrandes. Du wirfst ja anderen vor das sie dieses Prozedere nicht schaffen. Wie oft schaust Du über den Tellerrand zum Thema Windows Phone? Wie oft schaust Du über den Tellerrand zumThema Blackberry?

      Du kannst natürlich auch einem Blogbetreiber vertrauen dem Artikel von Firmen zugesandt werden die dann positiv bewertet bzw. beworben werden. Ich kann es verstehen das in diesen Blog nur, nach seiner Meinung, positive Produkte behandelt werden, da solch ein Blog einen gewissen Zeitaufwand erfordert aber dennoch ist dieser Blog wie so viele andere nur eine Verkaufsempfehlung mit persönlichem Touch und die Bezeichnung Tellerrand wird in den nächsten Monaten der Android Nutzung auch komplett verschwinden, so wie es in den letzten Jahren größtenteils um das Thema Apple ging wird es in den nächsten Jahren um das Thema Android gehen, steht ein eventueller Wechsel an wird auf diesem Blog das Thema Tellerrand wieder aktuell.

      Grundsätzlich habe ich damit kein Problem und finde ich das aber Ok, es gibt nichts verwerfliches dabei, nur ist das in meinen Augen nicht neutral auch wenn Bernd nach allen Seiten offen ist.
      Ich mag diesen Blog und finde das Bernd vieles richtig gut macht, für mich ist es aber dennoch nur eine Informationsquelle und kein Kaufargument, denn den ein oder anderen Artikel besitze ich selber und unsere Meinungen sind dann des öfteren sehr weit auseinander.
      Das mit dem Systemwechsel mein Thema Apple größtenteils verschwinden wird finde ich nicht weiter schlimm und wird mich nicht davon abhalten diesen Blog weiter zu verfolgen den ich finde als Technikaffiner Mensch gibt es tagtäglich soviel neues zu entdecken unabhängig eines einzelnen Betriebssystems.

  9. Hallo Bernd!

    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Umstieg auf ein Android Handy! Dein Bericht hat mich sehr nachdenklich gemacht!

    Als erste Reaktion auf diesen Bericht, bin ich sofort ins nächste Geschäft gefahren um mir das Galaxy S7 Edge in Natura anzuschauen!

    Ich muss wirklich sagen, dass sich das Galaxy S7 in keinster Weise in den Punkten Verarbeitung und Design hinter einem iPhone verstecken muß! Ich bin begeistert! Nachdem ich dann beide Displays verglichen habe, wurde ich immer unsicherer mein Iphone6s plus zu behalten!

    Nun stehen mir bestimmt einige schlaflose Nächte ins Haus! Mich quält grade ein gewisses “will haben” Gefühl!

    Grüße
    Michael

    1. Servus Michael,

      ja das QHD AMOLED vom S7 hat schon was, kräftige Farben und knackscharf. Ich bereue bis dato den Umstieg nicht, ganz im Gegenteil je mehr ich mit Android “arbeite” umso mehr entdecke ich und denke mir “oh wie cool…” 🙂

      Falls du Fragen hast, kannst du gerne jederzeit auf mich zukommen.

      Viele Grüße,
      Bernd

  10. Auch ich bin jahrelanger iPhone-Nutzer (momentan 6S inkl. Apple Watch). Ich hatte aber die Gelegenheit das S7 edge mal für 5 Tage zu testen… Ich war wirklich begeistert! Nicht nur von der Verarbeitung und Haptik des Geräts selbst, sondern auch von der Art wie Android sich gemausert hat. Es ist (soweit ich es beurteilen kann) ein stabiles und vor allem aufgeräumtes System geworden. Es gab keinen einzigen Grund zur Beschwerde! Im Gegenteil, als ich nach 5 Tagen mein iPhone wieder benutzen musste, hatte ich das Gefühl einen dieser 70er Jahre Casio Taschenrechner in den Händen zu halten! Alles war so langweilig und grau… Im Gegensatz zu der knallenden Farbpracht des Samsung Oleds…

    Mein eigentliches Problem: Seit ich das S7 edge testen konnte, geht es mir nicht mehr aus dem Kopf! Ich stehe ganz nah an der Grenze vom iPhone 6S zum S7 edge zu wechseln. Natürlich ist meine Umgebung auch völlig vor den Kopf gestossen, wenn ich nur erwähne dass mir das S7 edge so gut gefallen hat… Gerade mir als iPhone Jünger der ersten Stunde!

    Aber was soll ich sagen! Ich fand die Zuverlässigkeit des iPhones schon länger nicht mehr so großartig wie sie früher einmal war. Dass Apple seit Steves Ableben jeglicher Mut zu etwas neuem vergangen ist, mal ganz aussen vor gelassen… Das 6S ist eigentlich nur ein besseres iPhone 2G, oder 3G, oder 3GS, oder, oder, oder… Was neues kam nie wirklich rüber! Mal abgesehen von Touch ID und dem 3D Touch Display (habe ich ausser zum ausprobieren noch nie benutzt!).

    Ich denke lange kann ich mich eh nicht mehr bremsen! Dann liegt hier ein S7 edge…

    1. Hehe so ungefähr ging es mir ja auch. Und nach wie vor bereue ich den Schritt in keiner Weise. Eher das Gegenteil. Ich denke auch das aktuelle ein guter Zeitpunkt zum Umstieg ist da das S7 (mit und ohne Edge) einfach top von der Ausstattung und Verarbeitung ist. Das S6 wäre wohl nicht die beste Wahl gewesen (Akkuelaufzeit, kein SD-Karten Slot) – daher passt der Umstiegszeitpunkt sehr gut.

      1. Ich war von jeher was Technik angeht ein kleines Spielkind. Ich habe damals (zu Tastenhandy-Zeiten) teilweise monatlich ein neues Gerät gehabt. Nur um die verschiedenen Möglichkeiten auszutesten… Mit dem iPhone hat sich das dann geändert, dem bin ich immer bis zum Generationswechsel treu geblieben. Natürlich habe ich seinerzeit die Möglichkeiten des Jailbreaks voll ausgenutzt… Die letzten Jahre ist mir das aber zu anstrengend geworden. Bei Android reizt mich, wie auch Dich, die völlige Freiheit alles so zu konfigurieren, wie ich es gerne möchte. Ganz ohne Jailbreak! Das ist irgendwie eine feine Sache…

  11. Hallo Bernd,

    ich beschäftige mich die letzten Tage ebenfalls mit Android, weil ich einen Umstieg in Erwägung ziehe. Ich hab irgendwie dann doch schön langsam die Schnauze voll von Apple und ihren künstlichen Beschneidungen (Apple Watch ohne Qi-Standard, iPhone und NFC, usw…).
    Für mich würde aber aufgrund der Größe nur das normale S7 in Frage kommen. Nun wollte ich mal fragen, ob du schon Erfahrungen sammeln konntest, ob man das S7 irgendwie “säubern” kann. Also ein echtes reines Android installieren, ohne dem Samsung-Zeugs. Gerade die Microsoft-Apps verschlucken sehr viel Speicher, den man ja nicht mal auf eine externe Speicherkarte verschieben kann. Oder kann man Apps doch verschieben?

    Vielen Dank und liebe Grüße aus Wien,
    Walter

    1. Hallo Walter,

      ich habe mich ja lange aus Prinzip geweigert Android näher in Betracht zu ziehen, aber dann hat es bei mir einfach “Klick” gemacht und nun bin ich Vollblut Android Benutzer und bereue es keine Sekunde. Die neuen Möglichkeiten begeistern mich zusehend.

      Bislang habe ich mich mit dem Thema “Stock Android” auf dem S7 nicht beschäftigt und plane das in nächster Zeit auch nicht. Ob dies technisch möglich ist kann ich dir auch nicht sagen, da ich mich mit diesem Thema erst einmal nicht auseinander gesetzt habe.

      Die MS Apps lassen sich nicht verschieben, leider. Samsung, wie so viele anderen Hersteller leider auch, hat die Option “Adoptable Storage” deaktiviert. Dieses würde ermöglichen sofort und problemlos die SD-Karte wie internen Speicher zu behandeln. Es gibt aber eine Möglichkeit, mit der ich mich aber auch bislang nicht beschäftigt habe. Die Anleitung dazu gibt es hier: http://www.modaco.com/news/android/heres-how-to-configure-adoptable-storage-on-your-s7-s7-edge-r1632/

      1. Hm, das ist dann natürlich wieder ein großer Minuspunkt, weil gerade Apps brauchen ja immer mehr Speicher 🙁
        Kann man denn wenigstens für Fotos/Videos, welche man mit dem Gerät macht, die Speicherkarte als Speicherort auswählen? Oder muss man die dann auch immer manuell verschieben?

        1. Kein manuelles verschieben notwendig. Das S7 erkennt die SD-Karte und bietet sofort an zukünftig Fotos und Videos dort zu speichern. Auch einige Apps (Navigon, Pocket Casts, Google Play Music z.B.) erlauben das ablegen von Karten, Musik, Podcasts etc direkt auf der SD-Karte.

          1. Das klingt hervorragend! Vielen Dank für die Info! Noch eine andere Frage… hast du bei Apple iTunes Match verwendet ohne Apple Music? Weil ich find da irgendwie keine genauen Infos darüber, ob man seine Musik in der Cloud mit der iTunes-App von Apple für Android auch abspielen kann, ohne dass man die 10 Euro für Apple Music bezahlt.

              1. Hm, ich will eben nicht jedes Monat für Musik-Streaming bezahlen. Hatte lange Zeit Spotify und mir ging es extrem auf die Nerven, dass ich die Musik einfach nicht auf einen USB-Stick speichern kann um sie im Auto hören zu können.
                Deswegen hat mir Apple Match gefallen. Da hab ich meine gesamte Musik in der Cloud, aber ich kann sie auch problemlos downloaden und auf einen Datenträger speichern.

                Was ich gesehen habe, gibt es etwas vergleichbares bei Google Music. Da kann man 50.000 Musikstücke in der Cloud speichern. Ist aber halt dann immer etwas umständlich, wenn man neue Musik in iTunes kauft und dann immer erst alles manuell in die Google Cloud speichern muss 🙁

                Das ist im Moment so ein großer Punkt, der mich noch etwas abhält. Gut und der Preis natürlich. Das S7 ist nicht gerade ein Schnäppchen 🙁
                Bis gestern schwirrte mir ja noch das Moto G3 (2015) im Kopf herum. Ich denke aber, dass ich eben auch die Vorteile von NFC + kabelloses Aufladen benötige um wirklich vollends überzeugt zu werden.

                1. Ja, dieser Artikel lässt wirklich hoffen. Leider steht halt nirgends, ob man jetzt dafür ein Apple Music-Abo benötigt, oder nicht.
                  Naja, aber daran solls jetzt wirklich nicht scheitern. Alternativen gibt es ja genug.

                  Was mich aber noch etwas wurmt… könnte man seine iCloud nach wie vor mit seinen anderen Geräten synchronisieren, oder müsste ich wirklich alles gleich zu Google umziehen?
                  Weil ich denke, am Anfang werde ich Android nur mal als Zweitgerät nutzen und da will ich nicht gleich alle Daten umsiedeln. Es könnte ja sein, dass ich es dann doch wieder zurück schicke.

                2. Aaaaah, sehr geil! Danke! Dann werd ich noch ein paar Tage/Wochen Informationen einholen und dann einfach mal bei Amazon bestellen. Da hat man ja dann fast ein Monat Zeit es intensiv zu testen 🙂

  12. Hi Bernd.

    Seit paar Wochen bin ich sehr aber sehr unschlüssig. Und zwar schwanke ich zwischen dem Note 7 und iPhone 7. Als kleine Randbemerkung – benutze seit 2009 iPhones. Zur Zeit habe ich noch das 5S’er Modell. Von der Hardware her ist für mich das Note 7 das schönste Smartphone auf dem Markt. Was mich einzig und alleine wirklich stutzig macht, ist, dass ich mich an Android gewöhnen müsste. Wie hast du den Wechsel am Anfang empfunden?

    VG

    1. Hi, ich empfand den Wechsel, speziell zu einem Samsung Gerät als sehr einfach da man mit SmartSwitch schon einmal alle wichtigen Daten direkt rüber holen kann von iOS. Sicherlich dauert es einige Tage bis man sich von iOS and Android gewöhnt hat – aber das ist nicht wirklich schwer und wenn man es einmal gemacht hat dann wird man es meiner Meinung nach richtig genießen das man mehr Freiheiten hat.

      Bzgl. des Note 7 muss ich dir zustimmen, ein wirklich sehr tolles Smartphone. Da passt einfach alles. Die Verarbeitung und die Leistung. Sehr sehr schönes Gerät, speziell in Onyx Black.

    2. Hi Riza,

      ich hab mir vor einigen Wochen auch mal das Samsung Galaxy S7 bestellt, weil ich von meinem iPhone 6 wechseln wollte. Ich bin iPhone-Nutzer seit der ersten Stunde und wollte mal wieder was Neues probieren.
      Nach nur einer Woche hab ich dann das Samsung aber wieder zurück geschickt und bin beim iPhone geblieben.
      Das Beste an Android ist auch (für mich) auch gleichzeitig das Schlechteste – die Möglichkeit alles, aber auch wirklich alles einstellen oder verändern zu können.

      Das Ausschlaggebenste für mich war dann aber, dass diverse Apps überhaupt nicht miteinander funktioniert haben und irgendwie dann gar nichts mehr so recht geklappt hat.

      Ich war es vom iPhone gewohnt, dass bei einer eingehenden Nachricht das Display aufleuchtet und ich die Nachricht bereits lesen kann, bzw. eben so deutlich mitbekomm, dass überhaupt eine Nachricht gekommen ist. Gut, dafür gibt es ein App, also installiert. Dann wollte ich auch noch die Möglichkeit haben, wenn ich das Phone gerade verwende, dass bei einer eingehenden Nachricht oben so eine klein Nachricht aufscheint (wie beim iPhone diese Benachrichtigung). Gut, auch dafür hat es eine App gegeben, also auch gleich installiert und gefreut.
      Doch irgendwie haben die beiden Apps nicht so richtig miteinander kommunizieren wollen. Also Recherche im Internet. Gut, es gibt eine Art Patch, die es ermöglichen soll beide Apps gleichzeitig zu verwenden. Installiert. Und nichts. Es kamen ab diesem Zeitpunkt entweder alle Hinweise doppelt bei eintreffenden Nachrichten, oder aber auch gar nicht. Man wusste es nicht. Nach einem Neustart hat es dann meistens für ein paar Minuten funktioniert.
      Also wieder alles gelöscht. Dann ging wieder alles. Leider hatte man aber damit eben auch wieder nur diese Benachrichtigungs-LED. Wo wir bereist beim zweiten angelangt sind, was absolut das dämlichste überhaupt ist!!!
      Es gibt auch beim Samsung so einen “Nicht stören”-Modus für die Nacht, also das das Telefon komplett stumm bleibt. Leider haben die Entwickler vergessen, dass die LED nach wie vor das komplette Schlafzimmer hell erleuchtet. Ergo, ist dieser Modus absolut sinnlos. Aber natürlich gibt es auch dafür eine App. Irgendwas hat da aber auch wieder nicht geklappt und so musste ich wieder im Internet recherchieren, bis ich dann gesehen hab, dass man für die jeweilige Hardware einen eigenen Patch einspielen muss.

      Ab diesem Zeitpunkt hatte ich dann aber irgendwie die Schnauze voll und hab es zurück geschickt.
      Für den einen mag das kein Problem sein. Wenn man aber bestimmte Funktionen der Konkurrenz liebt, dann mag man diese auch bei einem anderen Gerät weiter nutzen. Ich bin da zumindest so. Das Schöne ist eben, dass man bei Android fast alles möglich machen kann. Blöd nur, wenn die einzelnen Apps dann irgendwie nicht miteinander kompatibel sind.

      Aber dass die LED hell leuchtet, obwohl ich diesen Nacht-Modus aktiviert hab, das geht einfach gar nicht. Ja klar, man kann das Handy einfach umdrehen. Aber das ist dann auch wieder nicht so ganz das Wahre…

      Was aber echt das genialste Feature bei Samsung war, wenn man so über das Display winkt (also ohne Berührung), dann geht das Display an. Man muss also das Gerät nicht unbedingt berühren, dass man die Uhrzeit ablesen kann oder so.
      Leider klappte das im Auto nicht und man musste immer den Knopf drücken. Das ist dann eben auch irgendwie doof.

      Ich hoffe, dass Apple nun auch endlich mal ein bisschen was von Samsung abkupfert. Ein paar Dinge waren nämlich wirklich sehr gut.
      Alles in allem bin ich persönlich aber mit meinem iPhone 6 in Kombination mit der Apple Watch glücklicher.
      Vielleicht wären auch einige Punkte nicht mehr so wichtig gewesen, wenn ich das Samsung ebenfalls gemeinsam mit einer Smartwatch probiert hätte, aber so weit wollte ich es dann nicht kommen lassen.

      1. Hmm, also in Bezug auf “Dann wollte ich auch noch die Möglichkeit haben, wenn ich das Phone gerade verwende, dass bei einer eingehenden Nachricht oben so eine klein Nachricht aufscheint (wie beim iPhone diese Benachrichtigung).” – man kann die Benachrichtigungen genau so direkt in den System Einstellungen einstellen. Wenn ich das S7 Edge nutze und z.B. eine Whatsapp oder eine Facebook Push Nachricht kommt wird diese oben (wie bei iOS) eingeblendet und verschwindet nach ein paar Sekunden. Ich kann auch direkt auf eingehende Nachrichten dann antworten wenn ich möchte ohne die App die in dem Moment benutze zu verlassen. Man hat bei Android sogar noch mehr Möglichkeiten Benachrichtigungen einzustellen (z.B. als Priorität fest legen sodass eine Nachricht von einer oder mehreren Apps ganz oben in der Liste angezeigt wird, etc pp)

        Das mit der LED bei Nacht ist wirklich nicht durchdacht. Im Bitte nicht stören Modus (ist kein spezieller Nacht Modus sondern gilt generell als “Nicht stören”) sollte zumindest eine Option dafür sein diese ebenfalls zu deaktivieren. Ich drehe Nachts deswegen mein S7 Edge einfach auf die Front.

        Es ist auf jeden Fall eine Umgewöhnung von iOS zu Android, ich habe mich an die vielen neuen Möglichkeiten gewöhnt und bin sehr zufrieden. Wir werden wohl nie ein System haben das wirklich ALLEN gefällt, egal ob iOS oder Android. Alles hat Vor- bzw. Nachteile.

        1. Kann es denn sein, dass das Edge da ein bisschen anders ist, als das normale S7? Wenn ich das Phone verwendet hab und eine Nachricht ist eingetrudelt, dann hat es nur vibriert und den Ton abgespielt. Aber was da gerade rein gekommen ist (ob WhatsApp, Mail, oder SMS) konnte ich erst erkennen indem ich diese Benachrichtigungs-Lade von oben runter gezogen hab. In den Einstellungen hab ich dazu auch nichts gefunden.

          Aber man muss es halt einfach mal probieren, finde ich. Dieses Hin- und Hergebashe ist sinnlos, solange nicht jeder alles mal probiert hat. Ich hab schon vor Jahren vor meinem ersten iPad ein Android-Tablet probiert und mich dann auch für das iPad entschieden. Bei manchen Dingen bin ich vielleicht auch unwillig mich umzugewöhnen. Wer weiß, was in ein paar Jahren kommt 🙂

  13. Nein. Kein Unterschied. Unter den Einstellungen für Benachrichtigungen gibt es die normalen (an/aus) und dann im Menü ERWEITERT die Einstellmöglichkeiten pro Anwendung im speziellen. Die Option die du hättest aktivieren müssen wäre “Vorschau in PopUps” gewesen.

    Hier mal ein Beispiel von mir für WhatsApp:

    1. hmmm, das ich das übersehen hab? Ärgerlich, aber gut, kann man jetzt nicht mehr ändern. Irgendwann werd ich bestimmt wieder mal was anderes ausprobieren 🙂

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