Habt ihr schon eure Rettungskarte fürs Auto?

Moderne Autos haben zum Schutz Ihrer Insassen immer mehr Technik um bei einem Unfall zu schützen. Was für den Fahrer und die Beifahrer im Ernstfall eine womögliche Lebensrettung bedeutet wird im Umkehr-Schluss für die Rettungskräfte manchmal zu einer Hürde bei der Rettung.

Wo soll die Rettungsschere angesetzt werden ohne das eine Starkstromleitung, ein Gaszylinder, eine nicht ausgelöste Airbag Patrone, etc durchgeschnitten wird?

Genau hier kommen sogenannten Rettungskarten zum Einsatz. Diese zeigen den Einsatzkräften alle wichtigen Komponenten in der Übersicht.

Haben Rettungskräfte nicht schon ein System dafür?

Ja es gibt eine Bundesweite Datenbank, verschiedene Anbieter bieten für Rettungskräfte spezielle Soft- und Hardware die sie bei Einsätzen mit sich führen.

Die Firma Moditech hat das sogenannte CRS (Crash Recovery System) welches für den professionellen Rettungseinsatz konzipiert ist.

(C) Copyright Moditech

Jedoch hat nicht jede Feuerwehr diese System und viel wichtiger: Zeit ist immer ein Faktor. Damit die korrekte Rettungskarte vom System abgerufen werden kann, muss die Fahrgestell-Nummer des Fahrzeugs eingegeben werden, da nicht immer ersichtlich ist um welches Fahrzeug es sich überhaupt handelt. Das alles kostet Zeit.

Es ist daher immer eine gute Idee selber eine solche Rettungskarte im Fahrzeug zu haben. Die Rettungskräfte können sofort damit arbeiten und müssen nicht erst noch recherchieren.

(C) Copyright Motor-Talk

Bei Motor-Talk könnt ihr euch kostenlos die für euer Fahrzeug passende Rettungskarte laden und ausdrucken um sie in eurem Auto zu platzieren.

Ebenso könnt ihr einen kostenlosen Aufkleber bestellen – diesen bringt ihr auf der Fahrerseite an. So wissen die Rettungskräfte das sich eine Rettungskarte an Board befindet und muss nicht lange suchen.

Weitere Möglichkeiten

Durch einen Facebook-Kommentar zu meinem Artikel kann ich euch neben der ausgedruckten Rettungskarte auch noch einen Dienst (RES-QR) zeigen der spezielle QR-Code Aufkleber erstellt (Windschutzscheibe, B-Säule und Tankdeckel).

(C) Copyright RES-QR.de

Diesen Dienst habe ich selber nicht benutzt, kann also nichts dazu sagen. Aber hier geht es lang wenn es auch interessiert.

Die Idee dahinter finde ich toll. Jedoch muss bei der QR-Methode der Rettungsdienst einen QR-CodeScanner nutzen und Online Zugriff haben. Ob das immer der Fall ist kann ich nicht garantieren. Daher ist meine bevorzugte Methode die “Druckmethode” um alles direkt am Auto und vor Ort zu haben.

Meine Erweiterung

Nachdem ich den QR-Code Dienst gesehen habe, kam ich auf eine einfache Idee. Ich habe mir in Photoshop Hinweisschilder erstellt welche ich mit doppelseitigem Klebeband sauber im Tankdeckel und an der B-Säule angebracht habe.


Hinweisschilder Download

Ich habe mal vier Varianten des Hinweisschilds erstellt, diese könnt ihr frei teilen und nutzen.

Die Bilder in Original Qualität könnt ihr euch hier herunterladen.

Kostenlose Aufkleber vom TÜV

Falls ihr direkt eine TÜV Station in eurer Nähe habt könnt ihr dort vorbeifahren und euch einen kostenlosen Aufkleber für euer Auto besorgen, dieser schaut dann so aus

(C) Copyright TÜV Nord

Eine TÜV-Station in eurer Nähe könnt ihr auf der TÜV-Rettungskarte Sonderseite hier finden.

FAZIT

Egal für welche Methode ihr euch entscheidet in wenigen Minuten könnt ihr eure eigene Rettungskarte erhalten und im Ernstfall dafür sorgen das die Einsatzkräfte noch schneller aktiv werden können. Daher rate ich jedem der ein Auto nutzt – besorgt euch eine.

Die Zeit die ihr euch jetzt dafür nehmt rettet womöglich euer Leben oder das eurer Insassen in der Zukunft!

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